Weihnachtskalender 2021-3

 

Die Jahre nach dem Maya-Projekt waren geprägt von einem ständigen Wechsel zwischen “Zuhause” und Canada, wobei auch das “Zuhause” meist jährlich die Suche nach einem neuen Wohnplatz erforderte. Immer mehr kam dabei jedoch etwas zum Vorschein, von dem ich bisher keine Ahnung hatte. Ich erfuhr, dass dieser andere Kontinent meine eigentliche Heimat ist oder besser gesagt: es einst war. Und damit begann ich zu verstehen, warum ich mich “zu Hause” immer fremd gefühlt hatte – auch als Kind schon. Es war da eine Sehnsucht in mir nach etwas, das mit der Lebensweise der “modernen Welt” in keiner Weise gestillt werden konnte. Erst in den letzten Jahren habe ich wirklich verstehen gelernt, was meine Aufgabe hier ist und wie wichtig es dabei sein kann, sozusagen als “unabhängiger Beobachter” aus einer anderen Welt da zu sein.

Mein Herz schlägt für eine andere Kultur und das meiste davon ist in den Wirbeln vergangener Zeiten verschwunden. Tief drinnen aber hält sowohl die Erde als auch unser Körper die Erinnerung an das Vergangene. Und jetzt ist die Zeit gekommen, das Wissen anderer Völker aus Urzeiten hier her zu bringen, wo eine Kultur vor tausenden von Jahren einen unglaublichen Fortschritt und dann eine eben solche Zerstörung gebracht hat – eine Zerstörung, die sich gegenwärtig gerade noch einmal zu wiederholen scheint.

Für mich war es immer wieder eine grosse Herausforderung, das innere Feuer zum Brennen zu bringen und es später dann am Brennen zu halten… auf einem Kontinent, der auf mich wie ein dürrer Acker wirkt. Erst als ich heimkehrte in die alte Heimat, begannen die Dinge zu fliessen und die Erinnerungen kamen zurück. Innere Welten öffneten sich wieder, die wie vergessen waren – während sich die Schwere von ein paar wenigen Leben in Europa in das Gemüt gesetzt hatte. Nachdem mir die ursprüngliche Wildheit wieder zugänglich geworden war, begannen die Dinge zu laufen und jede Berührung mit der “alten Welt” war bald schon wie eine grosse Selbstverständlichkeit. Das wurde auch von den gegenwärtig dort lebenden Menschen und Volksstämmen so empfunden, wie sie mir immer wieder mitteilten.

Die anfänglichen Geschichten von Canada finden sich zum Teil im ersten Band der Trilogie und dort vor allem die Rückverbindung zu jenem Platz ganz im Norden, den man Haida Gwaii nennt… während ich ansonsten auf einer Insel gelandet war, wo ich meine Bücher schrieb und meine Freunde wie “aus alten Zeiten” fand. Ihr Name war “Cortes Island”. Freilich fragte ich mich immer wieder, was es bedeutet, dass ich so lange in den Ländern der Maya verweilte, welche vor einigen hundert Jahren vom spanischen Eroberer mit dem Namen Hernan Cortez unterworfen wurden und ich jetzt auf einer viel weiter im Norden befindlichen Insel mit demselben Namen gelandet war. Es gab jedoch keine Antwort.

Dennoch begann ich zu verstehen, wie wichtig es war, dass die Wurzeln wieder hergestellt waren und die Verbindung mit dem Land. Völlig selbstverständlich wanderte ich mit den Wölfen durch die Wintertage und ich war im Kontakt mit Tieren, die ich zuvor nie gesehen hatte. Die Berührung mit der indianischen Bevölkerung war von Anfang an wie ein Wiedersehen nach langer Zeit. Es waren meine canadischen Freunde, die dem überhaupt kein Verständnis entgegen brachten, denn für sie waren sie immer noch Menschen auf einer niedrigen Entwicklungsstufe. Bald schon war ich eingetaucht in deren Lebensweise und in ihre Rituale… um sie später dann zu beraten im Hinblick auf ihre Kultur und ihr Erbe, das verloren schien. Und es war, als hätte ich das immer schon gemacht.

Gezeichnet von meiner Grossnichte Sophie G. (mit 11 Jahren)

Im Jahr 2004 wurde der Rhythmus des Hin- und Her-Reisens zwischen den beiden Kontinenten plötzlich unterbrochen. Schon das Finden einer Unterkunft für den Winter zeigte sich eigenartig zäh. Ich ahnte bereits, dass sich ein neuer Raum zu öffnen begann. Der allerdings kam auf Umwegen. Zunächst machte ich mich mit dem Gedanken vertraut, dass ich den Winter zum Schreiben anderswo, etwa in Thailand, auf Bali oder in einem anderen Land im Fernen Osten verbringen würde, wenn ich auch keinen wirklichen Bezug dazu herstellen konnte.

Doch dann war da ein Traum, der mir eindrucksvoll zeigte, dass es ein anderes Ziel gab. Ich sah ein Land, das wie eine Insel aussah. Eine grosse Welle rollte darauf zu und verschlang es. Und ich hörte: “Gehe nach Hawaii!”. Später stellt sich heraus, dass ich den Tsunami, der am Weihnachtstag über diese Bereiche schwappte, im Traum bereits vorausgesehen hatte. Als das Ereignis dann eintrat, hatte ich ihn allerdings bereits vergessen… Die Geschichte darüber und noch vieles mehr findet sich im zweiten Band der Trilogie.

Mit dem Jahr 2009 endete meine regelmässige Zeit “in der Heimat” und ich befand mich nach und nach auf einer anderen Art von Wanderschaft. Dieses Mal war jedoch nichts mehr davon vertraut. Und eigentlich war meine Tendenz sehr stark, vor dem, was nun auf mich zukam, zu flüchten – wenn es nur irgendwie möglich gewesen wäre. Es gab eine Ankündigung, dass ich in zwei Jahren mit der Transsibirischen Eisenbahn durch Russland fahren sollte und weiter in die Mongolei und nach China.

Ein Selbststudium in der russischen Sprache begann, “sollte es wirklich notwendig sein, diese Reise zu machen”. Ein Jahr später fuhr ich dann auf die Krim in der Ukraine, um eine Woche lang die Sprache intensiv zu lernen. Die Zugfahrt dorthin, so meine Idee, könnte schon eine Probefahrt für die grosse Reise sein. Noch immer war ich mir jedoch in keiner Weise sicher, ob ich sie wirklich machen würde, denn diese Welt war mir fremder als fremd. Die russische Sprache vermittelte mir zwar einen Zugang zu einem Bewusstsein, das mir bisher unbekannt war, aber ansonsten blieb für mich weiterhin alles offen.

Danach ging es für ein paar Monate nach Kreta, wo die Grundlagen für den ersten Band zu den beiden Drachenbüchern zu erarbeiten waren – jene Bücher, die nun plötzlich das Schreiben an der Trilogie unterbrachen und die bereits eine völlig neue Ebene andeuteten. Es war auch die Zeit, in der die Transsibirien-Reise zu planen war: Jetzt nämlich oder nie. Und ich willigte ein. Der zweite Band der Drachenbücher erzählt diese Geschichte…

Zwischendurch war ich dann nur noch hin und wieder in Canada, meist aber viel kürzer und auf völlig anderen Plätzen. Nur einmal noch sollte ich nach Cortes zurückkehren. All das, was an Erinnerungen und Wissen für meine weite “Reise” und für das alte Wissen um die Erde und die tieferen Zusammenhänge notwendig war, schien auf eine bestimmte Weise vollständig zu sein. Auch war damit ein bestimmter Weg “ausgesteckt” und eingeschlagen und neue Welten begannen sich zu öffnen.

Gegen Ende des Jahres 2012 und im Wissen um das Sterben meiner Mutter ging ich nach Malta. Nach einer längeren Zeit der Begleitung war da ein Aufschrei ihrer Seele, die sich frei- und bereit machte. Und ich begann zu verstehen, dass sie den Weg nun alleine gehen würde und dass meine Aufgabe darin lag, sie auf einer anderen Ebene zu begleiten. Seit ein paar Jahren schon schien sie müde geworden, denn sie fühlte sich eingesperrt in einer Realität, die ihr langsam zu mühsam geworden war.

Der Kalender der Maya verzeichnet für das Jahr 2012 das Ende der bisherigen Welt, in ihren Worten: das Ende eines 26.000 Jahre währenden Zeitalters. Anstatt diesen Wendepunkt jedoch in ihrer Welt oder zumindest in meiner alten Heimat verbringen zu können, war ich auf diese Inseln im Mittelmeer verwiesen worden – mit einer sehr direkten Aufforderung, dass ich dorthin zu gehen hätte. Das kam mehr einem Befehl als einem Vorschlag gleich und nach einem Sommer mit tiefgehenden persönlichen Abschieden von gewohnten Situationen fühlte ich mich zu einer solchen Herausforderung wenig gewachsen.

Während der drei Monate, die ich auf der Insel Gozo bei Malta verbrachte, hatte ich tief in das einzutauchen, was einst das Ende einer bestimmten Epoche war, nämlich der Untergang jenes Kontinents, den man Atlantis nannte – jener, der zwar grossen technischen Fortschritt auf diesen Planeten brachte, aber auch eine grosse Vernichtung. Mein Stützpunkt für diese Arbeiten war der Ort Xlendi, dessen Name “das Boot” bedeutet. Immer wieder “blickte” ich dort in jene tosenden Fluten hinein, die einst kamen und alles mitrissen… Und tagtäglich fragte ich mich, warum ich gerade auf diesen Inseln sein musste.

Es ist eines dieser grossen Traumen, welches auch Jahrtausende später noch in der Erinnerung der Menschen nachschwingt und dem Planeten eingeprägt ist. In blassen Umrissen zeigte sich in diesen Wochen auch, dass “wir” einst als Erdhüter-Gruppe hier anwesend waren, um vielleicht doch noch eine Wende herbeizuführen und damit eine solche Katastrophe zu verhindern. Langsam begann sich dabei die persönliche Betroffenheit in eine Art von gemeinschaftlicher Erfahrung zu verlagern und ich erkannte, dass es neben meinem eigenen Dasein auch ein Eingebunden-Sein gibt in eine gemeinsame Aufgabe auf einer anderen Ebene.

Die Spuren riesenhafter Götter und vor allem Göttinnen in den Tempeln dieser Inseln brachten die Erinnerung an eine bestimmte Art von Herrschaft mit einem Schlag zurück. Doch die grossen Zusammenhänge fehlten. Wir spürten damals sehr schnell, dass der Raum von etwas übernommen worden war, das nicht wirklich menschlich war und das mehr noch von einer tiefen Bösartigkeit geprägt war. Nach kurzer Zeit mussten wir daher diese Welt sich selber lassen. Der Untergang kam dann dennoch überraschend schnell und die Fluten rissen auch “das Boot” mit – jene Fähigkeit, welche es uns möglich machte, jederzeit die Dimensionen zu wechseln und sie zu durchqueren. Damit war für uns die Erinnerung auf dieser Ebene für lange Zeit verschwunden.

Um das Datum des 21.Dezember 2012 war damals ein gigantischer Rummel losgetreten worden und es war schnell zu merken, wie unglaublich manipuliert dieser Termin in einer bestimmten Hinsicht wurde. Man redete vom Weltuntergang im Zusammenhang mit einem Armaggedon, um die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen, wie es eben immer gemacht wird, wenn sie vom Wesentlichen abgelenkt werden sollen… Und wieder einmal zeigte sich die eiskalte Kalkulation jener Macht, die bisher und seit Atlantis schon die Welt regiert hat, denn sie hat grosse Angst davor, dass die Menschen erwachen, dass sie sich an ihre wahre Geschichte erinnern und dann die Dinge selber in die Hand nehmen könnten.

In den Ländern der Maya aber, genauso wie auf anderen Plätzen der Erde, kamen damals die Menschen unter der Führung jener zusammen, die noch wissen, worum es geht. Sie bereiteten in ihren Zeremonien den Übergang der Erde von einem Zeitzyklus in den nächsten vor und feierten die Macht der Veränderung. Ihre Überlieferungen besagen, dass wir nun in ein Finale hineingehen, weil grosse Zeiträume zu Ende gehen – Zeiträume, die weit mehr als nur den Planeten Erde geprägt haben.

Konsequent haben diese Völker der Nullphase, also dem Wechsel von einem Zeitalter zum anderen, entgegen gezählt, während wir in der “westlichen Welt” mit der Einführung des Jahres Null vor zirka 2000 Jahren in eine enorme Zeitmanipulation hinein-manövriert worden waren. [1] Es begann damit eine widernatürliche Zählung, damit die Menschheit von diesem Wechsel nichts ahnen würde – während man ihr erzählte, dass da irgendein Messias wiederkommen würde, der die Welt in eine “neue Weltordnung” hineinführen wird.

[1] siehe dazu die Updates aus dem Jahr 2015: Countdown 3, 2, 1, 0

Die alten Völker aber verstanden das Webmuster von Raum und Zeit und gerade der Mayakalender ist einer der umfassendsten Instrumente einer mehrdimensionalen Zählung in unserem Sonnensystem und weit darüber hinaus. Mehr noch war und ist er wie eine Wesenheit, mit der sie innigst verbunden und von dem sie in ihrem Tun und Wandeln geleitet waren und umgekehrt auch. Die alten Völker wussten daher, was wirklich wichtig ist und einige von ihnen wissen es noch heute. Die Festlegung ihres Kalender-Endes auf den 21.12.2012 hat deshalb für sie nur eine ganz untergeordnete Bedeutung. Für sie geht es um den gesamten Prozess der grossen Veränderungen, der Umbrüche, des möglichen Chaos… im Hinblick auf eine neue Welt auf einer ganz neuen Ebene.

Der Kalender ist nach Angaben von Maya-Ältesten bereits mehrere Millionen Jahre alt und er sei vor allem die viel-dimensionale Darstellung jener Welten, in welche die Erde als winziger Teil eingebunden ist. Generell würde deshalb dieser Kalender nur zu einem kleinen Teil für die Zeit-Messung verwendet werden. Alle Planeten und Teile unseres sogenannten Sonnensystems sowie ihr Zusammenspiel sind in diesem Kalender „berechnet“ und dargestellt. Die Maya selber und auch alle anderen alten Völker, die den Kalender mit ihnen teilen, haben nie von einem Ende der Welt gesprochen, wie es die westliche Welt in diesen Wochen tat, wohl aber von einer Zeitenwende und damit von einem grossen Übergang. Und genau darin befinden wir uns jetzt. Mittlerweile sind wir bereits in der Phase des Durchbruchs angekommen.

Als ich an diesem 21.Dezember 2012 hoch oben auf den Klippen in einer phönizischen Göttinnen-Höhle stand, war für mich ein längerer Prozess der Trauer und der Loslösung abgeschlossen und der “Himmel öffnete sich”. In naher Zukunft schon würde der Tod für die Menschen seinen Schrecken verlieren. Momentan aber war der Punkt erreicht, an dem die bisherige “Welt” und die mit ihr verbundenen Wirklichkeiten zu einem plötzlichen Stillstand kamen. Es war, als hätte der Planet eine Vollbremsung hingelegt und monatelang danach war ein eigenartiges Vakuum vorhanden, in das hinein der alte Papst in den Hintergrund trat und ein neuer kam… Das war sehr signifikant und ist es bis heute noch. Das Endspiel der alten Macht war eingeleitet.

Ein grosser Zeitraum war damit zu Ende gegangen und der grösste Teil davon war geprägt von Übergriffen aus anderen Teilen unserer Galaxie (und darüber hinaus), wobei die weiblich-mütterliche Kraft hier von einer pseudo-weiblichen Macht sabotiert wurde – von einer Königin aus einem anderen Sternensystem, von der wir später noch hören werden. Danach kam eine Herrschaft mit männlichen Dominanz über diesen weiblichen Planeten, geprägt von einem Kult der Sonne und der Götter, welche sich durch Könige und Priester den Menschen gegenüber als Machthaber zeigten.

Diese „Göttersöhne“ waren Wesen aus anderen, ausserirdischen Kulturen und sie hatten sich als Reaktion auf den vorherigen Angriff durch diese Königin dann einfach die Erde zum Spielball gemacht und die menschliche Rasse als deren Hüter nur noch weiter missachtet und missbraucht. Sie fanden allerdings erst später heraus, dass sie sich durch ihr Fehlverhalten hier auf diesem Planeten (mit uns) eingesperrt haben. Seither sind wir abgeschirmt sowohl von unserem Sonnensystem als auch von unserer Galaxie. Wir befinden uns also mit ihnen in einer Jahrtausende währenden Quarantäne.

Da sie aus „höheren Dimensionen“ kamen, war es ein Leichtes für sie, die Lebewesen einer so niedrig schwingenden Welt, wie der Erde, einfach in Geiselhaft zu nehmen und sie zu beherrschen. Für einen hohen Preis haben die Menschen im Laufe der Zeit dann ihre ganze Macht an sie abgegeben. Erst jetzt lernen sie langsam wieder, wer sie wirklich sind. Das Erwachen aber kann sehr ernüchternd sein, wenn sie merken, was sie da zugelassen haben.

* * *

Meine Mutter ging mit Ende des Fischemonats aus dieser Welt, genau zur Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche 2013. Sie war noch ein “Kind der Fischezeit” und die war auf allen Ebenen nun zu Ende gegangen. Erst ein paar Jahre später zeigte sich, dass sie – zurückgeboren in die andere Welt – eine Aufgabe übernommen hatte, die wichtig war und die sich ähnlich darstellte wie jene, die sie mir gegenüber auch hier hatte, freilich ohne dass es mir bewusst war. Es war die Rolle einer Torhüterin… und zwar in jenem Bereich, der für die Erde einigermassen heikel ist. Das braucht Mut und die Fähigkeit, nur jene durchzulassen, die die Eignung dafür haben.

In diesem Frühling waren auch meine Drachenbücher fertig geworden. Sie erzählen von der Menschheit als Bewohner eines besonderen Planeten und von unserer Rückkehr in unser Zuhause. Auf dem Bucheinband steht diesbezüglich folgendes geschrieben: Wenn der Feuerdrache sich wieder erhebt, beginnt eine rasante Reise in die Welt hinter der sichtbaren Welt und wir kehren nach Hause zurück. Zuhause aber sind wir dort, wo unser Drachenfeuer entfacht ist und unsere Schöpferkraft sich entfaltet zur Gestaltung der Erde als lebendigen Platz. Die Dimensionen öffnen sich und wir sind eingeladen, den Übergang zu vollziehen!

Einleitend heisst es dann: “Drachenenergie ist ein anderer Begriff für die Energie der Erde…” (Diane Baillie), die immer wieder nach einem Gleichgewicht zwischen den Elementen und Kräften sucht. Das Verständnis von Drachenkraft auf diesem Planeten ist jedoch fehlgeleitet worden und vielleicht gibt es dafür in Zukunft auch einen anderen Begriff. Wir haben gelernt, dass Helden Drachen töten müssen, um sich zu befreien, denn Drachen seien (wie Wölfe) für unser Leben gefährlich. Entweder tötet der Held den Drachen oder er wird von ihm getötet. Deshalb muss alles, was uns gefährlich erscheint, weg.

Es geht dabei um die Mutterkraft, die für jene Wesen gefährlich geworden ist, die sich vom lebendigen Leben abgewandt haben. Das betrifft sowohl diese Königin, die vom Sternbild Orion aus einst Atlantis beherrscht und in den Untergang geführt hat, als auch ihre Nachfolger. Und die Menschheit folgt aus bestimmten Gründen denjenigen, die seit langem schon versuchen, sie vollständig zu zerstören. Wir werden deshalb so lange Angst vor der Mutterkraft haben, bis wir uns ihr stellen und zu ihr zurückkehren.

Museum of Anthropology, Vancouver – Canada

Wie die Mutter für ein Kind das Tor in diese Welt, in diese Dimension hier ist, so war die einstige Ur-Welt von MU und Lemurien auch das Tor der Menschheit herein auf diesen Planeten. Der viel jüngere Kontinent von Atlantis war als der befruchtende Akt für die weitere Entwicklung auf diesem Planeten vorgesehen gewesen und die gesamte Menschheit sollte dabei in ihrer ursprünglich sehr weiblichen Haltung in den Tanz mit dem männlichen Pol eintreten. Dieses neue Volk war technisch mächtig und hoch-intelligent… bis es von bestimmten Kräften unterwandert und übernommen wurde. Seither sind wir hier mit ihnen eingeschlossen und ein Gleichgewicht zwischen den beiden Polen scheint in weiter Ferne zu liegen.

Die Erde ist ein mütterlicher Planet, auf dem alles fliesst und sich dem Leben hingibt. Er bewaffnet sich nicht und leistet keinen Widerstand, denn Leben heisst hier: im Gleichgewicht sein zwischen den polaren Kräften und der Schwerkraft. Die Erde erschien deshalb so manchen kriegerischen Zivilisationen draussen “im All” und in der Galaxie als “leichte Beute”. Ähnlich ist es den alten, mütterlich geprägten Völkern dieser Erde ergangen, die man gegen Ende dieses letzten Zeitraumes, während der vergangenen fünfhundert Jahre, beinahe vernichtet hat. Sie hätten die Mächtigen in ihrem Plan, sich die Erde endgültig untertan zu machen, nämlich noch gefährden können. Erst jetzt, und tausende Jahre nach deren Eindringen hier, erleben wir ihr letztes Aufbäumen… während die Erde sich anschickt, den Sprung auf eine neue Ebene zu machen.

Wir lernen deshalb gerade, wie die mütterlich-weibliche Kraft ergänzt werden muss durch eine gesunde und starke väterlich-männliche Kraft, ohne von ihr erobert, unterworfen und zerstört zu werden. Beide Kräfte sind durch einen langen Prozess gegangen und sie haben sich dabei immer wieder verändert und angepasst. Die Erde aber ist im Tanz zwischen diesen Polen immer lebendiger geworden und sie ist deshalb jetzt auch ein vollkommen anderes Wesen, als das, was sie einst war, als sie aus der ungeteilten und in sich ruhenden Urkraft hervorgegangen war. Sie hat mittlerweile die Meisterschaft errungen und wird bald schon in die Gemeinschaft der hoch-entwickelten Planeten und Sternensysteme eintreten.

Seit dem Frühjahr 2013 befinden wir uns in der Zeit des Aufräumens und des Übergangs. Im Mai dieses Jahres ging es dann völlig überraschend für eine Woche nach Istanbul. Dort war “der Geburtskanal” am Bosporus während einer Mondfinsternis zu öffnen… denn die Geburt einer “neuen Zeit” oder auch einer “neuen Welt” stand bevor. Eine Schiff-Fahrt hinauf zur Mündung am Schwarzen Meer war dafür notwendig. Die Tage dort waren insgesamt sehr unruhig und danach begannen die grossen Aufstände. Das Land wird seither anders regiert, als man es im vergangenen Jahrhundert gewohnt war und der gesamte Bereich scheint sich immer mehr zu destabilisieren. Auch das ist ein Zeichen dafür, dass das Alte zu Ende geht und sich etwas Neues aufbauen wird.

Copyright: Magda Wimmer – Das Feuer hüten

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