Weihnachtskalender 2021-8

 

Etwas Unbestimmtes lag in der Luft, als ich vom Spätsommer an nachts immer wieder hinaufblickte zu ihrem Sternbild und mich darüber wunderte, welche Dinge mir dabei durch den Kopf gingen. Es waren Erinnerungen, die in kleinen Geistesblitzen aufleuchteten und danach wieder verschwanden. Jetzt aber bekam all das eine ganz neue Bedeutung…

Es dauerte nicht lange, da bekam ich mit einer kurzen Information einen weiteren Mosaikstein in die Hand: Es war im 17.Jahrhundert, als sich die Machtverhältnisse wieder einmal verschoben hatten und man noch mitten in der Inquisition steckte. Da versuchte die Kirche ein paar Sternbilder zu christianisieren, und so sollte aus Cassiopeia die Konstellation der “Sünderin Maria Magdalena” werden. Dieser Versuch ist zwar fehlgeschlagen, doch zeigt er klar auf, was damit erreicht werden sollte und vor allem, was der wahre Hintergrund der Erzählungen über Cassiopeia ist.

Die Strafe für Cassiopeia war noch zu wenig, die Frauen noch nicht genug gedemütig. Maria Magdalena, Symbol für die Hohepriesterin der weiblichen Kraft, war von Anfang an „vom Thron gestürzt“ worden. Ihre wahre Verbindung mit jenem, dem das Christentum sozusagen “seine Existenz verdankt“, wurde verleugnet und ignoriert. Den “König” (der Juden) berührt man nicht, weshalb man sie als Sünderin zu einem abschreckenden Beispiel gemacht hat. Als solches ist sie noch heute in den Köpfen der Menschheit fest verankert. Und damit kam der Verlust der Weiblichkeit, des Frauseins und der Sexualität. Das neu benannte Sternbild sollte die Inquistion rechtfertigen… Auf dieser Grundlage ist unsere ganze westliche Zivilisation aufgebaut, und die Probleme, die damit geschaffen worden sind, brechen jetzt gerade wie eine eitrige Wunde auf.

Ich selber wurde dadurch an meine Kindheit erinnert, in der ich immer wieder gehört habe, dass ich “Magdalena, die Sünderin” sei… Zwar hat es mich nie emotional berührt, denn es gab da keine Resonanz in mir. Etwas jedoch wurde dabei in meinen Geist eingebrannt und es wartete auf den richtigen Zeitpunkt. Es war dieses innere Kind, das sich auf diesem Planeten nicht willkommen geheissen fühlte… und es spürte, dass da etwas verdreht worden war. Gleichzeitig aber wusste es, dass hinter dem “W” in der Milchstrasse die Sterne unserer Galaxie geboren werden.

Die weibliche Kraft – die Königin, die Frau, die Mutter – die man verkehrt in den Himmel hängte, war das eine. Und dann war da der Planet Erde, auf dem diese Kraft ebenfalls eine besondere Rolle spielte. Zwischen beiden schien es eine Verbindung zu geben. Doch über lange Zeit war das Geheimnis davon in den Nebeln einer entschwundenen Erinnerung verborgen. Kreisend um den Polarstern dreht sich das Sternbild der Cassiopeia stets in eine andere Position. Ob es sich nun als Himmels-W oder als Himmels-M zeigte… es entsprach meinen Initialen. Und das machte mich in diesem vergangenen Sommer immer wieder sehr nachdenklich.

* * *

Cassiopeia war eine Königin, selbstbewusst und schön. In der Zeit auf dem Schiff erschien sie mir oft als “indianische Frau”, die in Einheit mit der Kraft des Königs und des Lebens anmutig die Geschicke der ihr anvertrauten Menschen und Völker lenkte. Bis es eines Tages zu einem Überfall kam… und ihre Welt danach ganz anders aussah. Es galten dann neue Gesetze und ihre Zivilisation drohte unter der völlig fremdartigen und rein männlichen Herrschaft zu zerbrechen.

Ab dann mussten jene gedemütigt werden, welche die weibliche Kraft lebten und die wussten, dass sie (innerlich) schön und mächtig ist. Die Alarmglocken im neuen Götterhimmel haben jedesmal laut geschrillt, wenn ihnen solche Wesen über den Weg gelaufen sind. In diesem Fall war es Cassiopeia. Sie musste bestraft werden und mit ihr das ganze Umfeld. Das nennt man Sippenhaftung.

Zur Strafe nämlich sollte ihre Tochter Andromeda für das „Vergehen“ der Mutter geopfert werden. Aber würden königliche Eltern einem solchen Opfer wirklich zustimmen? Und da Poseidon kein wirklicher Wassergott war, sondern eben nur ein Besatzer der Ozeane, wurden jene, die geschaffen wurden, um die Weisheit des Universums und der Welten auch in Zeiten dieses Krieges gegen ganze Sternenvölker zu tragen, zu Monstern degradiert: die Wale. Und Monster müssen, wie Drachen, getötet werden.

Kennen wir diese Geschichte nicht auch aus unserer eigenen Erfahrung hier auf dem Planeten Erde? Hier haben sich ganz ähnliche Dinge zugetragen und es gibt bei uns  ebenfalls diese Sippenhaftung. Sie ist unter den Menschen sogar sehr verbreitet (getragen vor allem von den Frauen), denn mit der Zeit haben sie gelernt, dass sie sich für alles verantwortlich fühlen müssen, was schief läuft in ihrem Umfeld. Gerade heute wird dieses Thema wieder sehr akut.

Die Cassiopeia-Geschichte wurde natürlich im Fischezeitalter, das soeben zu Ende geht, anders erzählt, als in den vorherigen Epochen… denn es thront über den weiblichen Gewässern der Ozeane ein Gott namens Poseidon (Neptun). Das ist derselbe wie jener, der in Gestalt des monotheistischen Religionsgottes als Weltenherrscher und Schöpfer-Gottheit auftritt.

Bis herauf in die Gegenwart sehen wir die Dominanz seines Seepferdchen-, Muschelschalen-, Dreizack- und Fischkopf-Kultes – sei es in der Herrscher-Architektur oder im Erscheinungsbild der Fischereligion, dem Christentum. Die Bischofsmützen der katholischen Amtsträger sind nur ein Ausdruck jener Macht, der sie in diesem Zeitalter tatsächlich dienen. Und die Freimaurersysteme mit ihren magischen Werkzeugen sind die Grundlagen dafür. Ganz oben steht auch dort Poseidon oder Neptun, der Meeresgott. Seit ein paar Jahren werden die meisten Staaten auf dem Planeten nach Seerecht regiert… und wir spüren jetzt hautnah die Auswirkungen davon. Es ist reine Seeräuberei.

Eine Königin, wie Cassiopeia, musste natürlich mit diesem “Gott” in Konflikt geraten, als sie angeblich gegenüber seinen Dienerinnen, den Meeresnymphen, prahlte. Die Erde als “weiblicher Planet” mit ihrem hohen Wasseranteil ist belebt von Wesen, die Gefühle ausdrücken können und sich anhand ihrer Emotionen in der Dichtheit ihrer Dimension erfahren. Das mussten die “neuen Herrscher” erkennen und es so gut wie möglich unterbinden.

In den Jahren nach dieser Reise zeigte sich immer mehr, dass das, was auf Erden geschieht, zumeist der kleinere Ausschnitt dessen ist, was “draussen im All” auf einer grösseren Ebene parallel geschieht oder bereits geschehen war. Die Erde ist also in vielerlei Hinsicht der Mikrokosmos des sie umgebenden Makrokosmos.

Jetzt, nach Jahren des Abbaues dieser künstlichen Götter-Konstrukte und ihrer Matrix wird langsam sichtbar, wie sehr es in einigen Bereichen von dem, was wir als die Cassiopeia-Konstellation kennen, ein erd-ähnliches Leben gibt mit menschlichen Wesen. Es gibt dort länger schon eine hohe Zivilisation und die ist zu einem bestimmten Zeitpunkt auch auf unserem Planeten angesiedelt worden. Man könnte sie als Ur-Zivilisation auf dem Ur-Kontintent MU bezeichnen. Cassiopeia ist die Sternenheimat dieser Zivilisation und deshalb sind wir auf vielen Ebenen mit ihr zutiefst verbunden.

* * *

Überraschend für mich legten wir Anfang Dezember auch in Malta an. Ein strahlender Regenbogen empfing uns am frühen Morgen über dem Hafen und der Stadt Marsaxlokk und es fühlte sich wie ein Willkommensgruss an. Für einige Stunden konnte ich an Land gehen. Es sollte der letzte Landgang auf dieser Schiffsreise sein.

Die Inseln von Malta zeigen sich auf verschiedenen Ebenen als Reste eines einstigen Zentrums zu Zeiten von Atlantis. Alte Tempelanlagen an Land und unter Wasser mit technischen Strukturen und Skulpturen von riesen-artigen Wesen weisen darauf hin. Damals lag dieses Zentrum inmitten einer einzigen Landmasse. Heute ist es umgeben von einem Meer, das mehr als nur die Kontinente trennt. Und der alte Kontinent liegt versunken draussen im Ozean.

Es war vor vielen tausenden Jahren, als hier eine Zivilisation lebte, die technisch überragend war und die der Erde zu einem weiteren Sprung in ihrer Evolution verhelfen sollte. Die Hüter von Cassiopeia und anderen Sternen-Nationen wachten lange Zeit darüber… bis dann etwas Dunkles sowohl in der fernen Sternenheimat dieser Hüter als auch hier einzubrechen begann. Bis heute hält uns diese Geschichte in Atem. Und selbst, wenn sie gerade im Auslaufen ist, so wird sie uns doch noch eine Weile beschäftigen. Langsam erst kommt die Wahrheit über alles an die Oberfläche.

Da unter den neuen, willkürlichen Herrschern hier niemals etwas geschehen ist, was sie dem Zufall überlassen hätten, ist anzunehmen, dass sie auch mit dem Kippen der Erdachse im Verhältnis zur “Horizontalen Ebene” unseres Sonnensystems ein bestimmtes Ziel verfolgt haben. Der “Norden” das Planeten richtete sich fortan am jetzigen Polarstern aus und damit rückten ganz andere Mitspieler in den Vordergrund – solche, die es vielleicht gar nicht wollten und solche, von denen die Erdhüter wenig begeistert waren. Zu ersteren gehören vor allem die Konstellationen Cassiopeia und Cepheus. Ehemals frei, laufen sie seither im inneren “Ring der Macht”, welche sich hier und anderswo in der Galaxie auszubreiten begann. Man hat sie damit also eingefangen und in Geiselhaft genommen… genauso wie uns später auch.

Auf der Erde wurde der nördliche Bereich deshalb zum Zentrum dieser Macht, weil oben “am Himmel” die Steuerungszentrale dorthin verschoben wurde, wo man sie haben wollte[1]. Gleichzeitig erschien damit ein riesiges Sternbild am nördlichen Horizont, von dem aus gewisse Kräfte eifersüchtig die Erde betrachteten: Es war Orion, der „grosse Jäger“ (der Pleiaden). [2]

[1] vorher war es Wega (im Sternbild Lyra), mit ebenfalls erd-ähnlicher Bevölkerung / [2] der Totenkultgott Osiris ist dort beheimatet und die Gürtelsterne sind in den Pyramiden von Ägypten „abgebildet“

Für einige  Momente fühlte ich mich nun zurückversetzt in das vorige Jahr, als ich genau zur selben Zeit hier war, allerdings auf der Nachbarinsel Gozo. Damit war ein Anschliessen an das, was ich damals gemacht habe und dann plötzlich unterbrechen musste, möglich. Und es war gleichzeitig auch ein Abschliessen dessen, was offen geblieben war… und eigentlich noch viel mehr. Der Sicherheitsbeamte, der mich zum Tor hinaus brachte, erklärte mir, dass ich grosses Glück hätte, denn eigentlich sei dieses schöne Wetter nicht vorhergesagt gewesen, was sich dann aber schnell ändern sollte.

Ich hatte vier Stunden Zeit in diesem Ort Birzebbugia, der Marsaxlokk vorgelagert ist – vor allem einmal, um einen Internet-Anschluss zu finden und die vorbereiteten Arbeiten in den Äther hinaus zu schicken. Unser Captain hatte mir jedoch bereits einen Geheimtipp gegeben und so brauchte ich nicht lange zu suchen. Während ich im Café sass und sowohl Wärme als auch einen guten Kaffee genoss, begann es draussen zu schütten: sintflutartig.

Ich war froh, im Trockenen zu sein… hoffend, dass mein Computer-Akku so lange durchhält, bis alles gemacht war. Freilich hatte ich einen Adapterstecker mit dabei, aber was half es, wenn man in Malta den britischen Stecker auf Maltesisch verändert hat. Eben ein klein bisschen anders. Beinahe hätte ich vergessen, dass man in Malta mittags die Geschäfte zusperrt. Doch es ist alles gut gegangen, und ich habe noch kaufen können, was für die nächste Zeit wichtig war – vor allem ein wenig Weihnachtsschokolade für die Schiffsmannschaft. Auf dieser kleinen Einkaufstour bin ich dann mehr als einmal nass geworden.

Danach stand ich für eine Weile am Ufer und blickte hinaus in die türkise Bucht. Vieles hier stand in Verbindung mit einem hoch-technischen Reich, welches einst das Antlitz der Erde veränderte. Dazwischen ist viel geschehen und die Zerstörung des alten Reiches war der Ausgangspunkt für die beispiellose Übernahme unseres Planeten durch eine Macht, die man  als „erdfremd“ bezeichnen muss. Und unsere westlich-moderne Welt ist der Ausläufer davon.

„Wir“ waren einst als Hüter hier, um das zerstörerische Tun einzugrenzen und vielleicht noch eine Wende zu bewirken. Der Plan war jedoch schon zu weit fortgeschritten und so verloren auch wir in den herein-preschenden Fluten unser Bewusstsein – das „Boot“, das uns vorher durch alle Dimensionen navigierte.

Jetzt war es ruhig hier und der Strom der Zeit an einem Punkt angekommen, an dem wir die Erfahrungen dessen, was danach kam, gebündelt haben, um es abzuschliessen und uns sodann in den Geburtskanal hinein zu bewegen, denn der Durchbruch steht knapp bevor.

Beim Auslaufen des Schiffes war das Wetter wieder so, als wäre nichts gewesen: trocken und freundlich. Es war Abend geworden. In den nächsten Tagen ging es vorbei an der nordafrikanischen Küste mit Marokko, Tunesien und Libyen, während nördlich von uns am 5.Dezember Kreta auftauchte. Und ich war mir ganz sicher, meine Drachin gesehen zu haben, die die Hauptrolle im „Feuerdrachen“-Buch einnahm. Vielleicht war es einfach auch ein telepatischer Kontakt, denn der Ort Paleochora, an dem sie sich befindet, war bestimmt mehr als sechzig Meilen von uns entfernt.

Dem südlichsten Punkt Europas aber, der Insel Gaphdos, kamen wir um einiges näher. Das war jene Insel, welche ich damals mit einer kleinen Schaukel-Fähre besucht habe und mit der wir auf der Rückfahrt in schwere Gewitter hinein geraten sind. Dieses Mal sah ich Gaphdos von der Rückseite. Weiter ging es dann mit der Türkei im Norden, die wir natürlich nicht zu sehen bekamen und schliesslich Zypern am späten Nachmittag des 6.Dezember.

Etwas ist dann plötzlich anders geworden, als wir uns dem Nahen Osten und damit dem äussersten Osten des Mittelmeeres näherten. Früh am Morgen erreichten wir die Hauptstadt des Libanon, Beirut. Damit schien eine Demarkationslinie überschritten zu sein, denn vor uns tat sich nun etwas auf, das wie ein Schlund wirkte. Das Wetter spiegelte dabei die Situation während der nächsten Stunden und Tage wider: Vorne über der Stadt war es stets finster und ein Gewitter nach dem anderen ging nieder. Hinter uns aber, hinaus zum Meer, war es hell und immer wieder zeigten sich Regenbögen.

Wir standen mehr als zehn Stunden am Wasser, bevor wir in den Hafen einfahren konnten. In diesen Stunden hatten die sogenannten Behörden vor Ort das Schiff „fest im Griff“. Ich befand mich oben auf der Kommandobrücke und hörte die Funk-Durchsagen mit. Eine überaus grosse Aggressivität war spürbar und es sollte damit der Captain erpresst werden, soviel Güter (Zigaretten und Whisky vor allem) wie möglich und auch Geld herauszugeben. Eigentlich geschah das aus keinem sichtbaren Grund, denn niemand ging hier von Bord, noch hatten wir sonst etwas mit dem Land zu tun. Wir brachten nur Container und nahmen einige mit. Aber das scheint gängige Methode zu sein: Seeräuberei auf „legalem“ Weg. Dabei hat das Unternehmen „CMA CGM“, mit dem wir unterwegs waren, seinen Sitz im Libanon. Und wir segelten unter französischer Flagge.

Sobald das Schiff ein wenig abdriftete, was bei diesem Wind und Wetter ganz normal war, hiess es. „Captain, was haben Sie vor? Weichen Sie zurück!“. Der Ton war sehr eindringlich und das ging so über viele Stunden. Der Captain aber bewahrte Ruhe. Beim Essen war es nun ganz ruhig und obwohl eine solche Schiffsmannschaft weiss, was sie hier erwartet, ist sie immer wieder völlig fassungslos. Als schliesslich die Küstenpolizei heranraste und das Schiff „übernahm“, um es zu durchsuchen und dann in den Hafen hinein zu lotsen, zog ich mich in meinen Bereich zurück. Es würde zu gefährlich werden, meinte der Captain.

Ich nutzte diese Zeit, um mir die Hintergründe in diesem Land näher anzuschauen. Ein Bombenanschlag hatte vor kurzem erst die Stadt in Schock versetzt. Es ist, als würden die Menschen hier nie zur Ruhe zu kommen. Dieses Land der alten Phönizier ist geprägt von bestimmten Strukturen und Kräften… die aus uralten Zeiten stammen und zurückführen zu den Kanaanitern und damit zu den Hebräern. Es liegt am 33.Breitengrad. Der Kreuzungspunkt zwischen dem 33. Längen- und dem 33.Breitengrad liegt im Meer vor Zypern und dazwischen liegt ein Land unter Wasser – eines, das eine eigene Geschichte erzählt.

Als Atlantis noch ein aufstrebendes Reich und ein eigener Kontinent war, gab es hier viel Bewegung. Seine Zivilisation war die jüngste auf diesem Planeten und eigentlich war sie den lange vorher schon anwesenden Völkern fremd. Aber es war ein Experiment… und es wurde auch von aussen beobachtet, von manchen freilich mit weniger Wohlwollen. Schliesslich nutzte man dann die Gelegenheit, um sich durch ein hochspezialisiertes Volk mit wenig spiritueller Verbindung den Weg zur Herrschaft auf der Erde zu bahnen. Da hinter einer solchen Absicht freilich auch wenig Seelenqualität steht, kam was kommen musste: Der Kontinent wurde zerstört und sank.

Das aber, was heute der „Nahe Osten“ (bzw. der Mittlere Osten) genannt wird, war eine Art Ein- und Ausstiegsstelle – ein Dimensionstor – jener, die hier eingedrungen sind und es sind viele verschiedene, oft auch konkurrierende Kräfte. Sie setzten von hier aus ihre Agenda fort, als sich der Staub gelegt hatte, die Fluten zurückgewichen waren und sich das Eis als Folge dieses Anschlags wieder zurückgebildet hatte. Es handelt sich dabei um keine natürliche Öffnung, sondern um eine erzwungene… und sie ist bis heute ein enormer Störfaktor für das Gleichgewicht auf dem Planeten.

Erst viel später sollte sich zeigen, dass sich hier eigentlich die Null-Linie des Planeten befindet – seine Lebenslinie, aus der er sich geboren hat. Diese Null-Linie hat man später dann (und eigentlich sehr spät erst) nach London verlegt, um abzulenken und seither von dort aus vorzugeben, wie es auf diesem Planeten langzugehen hat. Jetzt verwendet man diesen Streifen zwischen dem künstlichen 29. und 33.Längengrad für die bekannten Manipulationen nach freimaurerischem Muster, um so die Allmacht zu erlangen, die man über Jahrtausende hinweg in die Köpfe der Menschen gehämmert hat.

Das ist auch der Grund dafür, warum der Nahe Osten ein ständiger und unglaublicher Unruheherd ist. Man braucht diese Unruhen für die Strategie der Chaos-Erzeugung, um daraus dann wieder die „eigene“ Ordnung hervorbringen zu können – eine, die nie zum Wohle der Menschen war und ist. Sie brachte deshalb auch stets neue Probleme und Bedingungen mit sich und zwar für alles Mögliche. Immer jedoch waren es solche, die in jeder Weise den kosmischen Grundlagen und denen des Lebens widersprechen.

Hier standen wir nun an diesem mächtigen Zugang zu einer Welt, der einerseits bis heute unglaublich viel Macht eingeräumt wird, die andererseits jedoch systematisch vom Rest der Welt abgespalten bleibt… und sei es auch nur durch die Radikalisierung der jüngsten der drei Eingott-Religionen, die besonders hier ihren Schwerpunkt haben: den Islam. Der Libanon als ein fruchtbarer Küstenstreifen vor der massiven Steinwüste eines halben Kontinents bis weit hinein nach Afghanistan, Pakistan und hinunter nach Afrika… ist auch Teil der imaginiären Trennlinie zwischen Ost und West. Und sie ist tatsächlich trennend und mehr noch: spaltend.

Der Libanon selber ist ein Kunstprodukt im Rahmen der Kolonialisierung durch die Franzosen und diese wiederum sind Teil jener Strategie, die angewendet wird, um die Erde unter eine Fremdmacht zu unterwerfen und sie aufzuteilen, wo immer es möglich ist. Unter dem Prinzip „Teile und herrsche“ läuft die mittlerweile bereits vollständig gewordene Eroberung, denn alles, was gespalten und gegeneinander aufgewiegelt ist, lässt sich leicht in die gewollte Richtung lenken. Im Libanon ist genau dieses Prinzip überdeutlich sichtbar: die Menschen sind aufgespalten über ihre Religionen, über die Parteien und sonstige kulturelle und völkische Zugehörigkeiten.

Genau das war bisher an diesem „Hotspot Naher Osten“ sehr wichtig, denn hier gib es etwas ganz Wesentliches zu verbergen. Mit Israel als beabsichtigtem und geheimem Zentrum jener den meisten Menschen unbekannten Macht im Hintergrund… musste man möglichst viele der alten Reichen aufspalten und sie gegeneinander aufhetzen. Zusätzlich musste weltweit alles an sie gebunden werden und zwar über „das Blut der Erde“, welches auf der Lebenslinie in einem geradezu unversiegbaren Ausmass hervorsprudelt: das Erdöl. Bindet man dieses „Gold“ dann noch an eine bestimmte Währung und zwingt somit alle unter deren Diktat, dann ist die Richtung vorgegeben, aus der es keine Entkommen gibt.

Jetzt allerdings, da man am Ende des Weges angelangt ist und die Machtübernahme über den Planeten zum Greifen nahe ist, wirft man dieses Konzept des „Teile und herrsche“ schnell über Bord und reisst alle Grenzen einfach ein, denn der Planet soll nun von einem Ende bis zu seinem andern gleichgemacht werden – egal, was die Kulturen und Mentalitäten der verschiedenen Völker beinhalten.

Das ist ganz subtil während der letzten Jahrzehnte bereits angelaufen. Und man hat dabei die unterschiedlichen Kulturen, Sternenvölker und Bedürfnisse ganz bewusst ignoriert. Dabei hat man begonnen, alles auf eine eigentlich sehr primitive technische Lebensstufe herunter-schrauben. Das aber entspricht genau den „Fähigkeiten“ dieser unlebendigen Macht.

Es gibt aber durchaus Verbindungen dieses östlichsten Teiles des Mittelmeeres zum Westen hinüber. Die Spuren des phönizischen Handelsvolkes sind auch heute noch überall im Mittelmeer zu finden, besonders aber in Malta, wo man noch Elemente dieses Volkes in der Sprache findet, die ansonsten semitisch ist. Aber auch Bauwerke und alte Tempel stellen eine Verbindung zu diesem alten Seefahrervolk her.

Copyright: Magda Wimmer – Das Feuer hüten

 

 

 

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