Weihnachtskalender 2021-19

 

Einmal noch “Heimat”

Gegen Ende des Jahres ging es noch einmal nach Canada, also zurück in meine alte Heimat. Es war der letzte Winter, den ich dort verbringen sollte und es war höchste Flexibilität notwendig, weil nichts mehr so war wie bisher. Zunächst war die Insel Cortes das Ziel, doch bald schon sollte sich herausstellen, dass der politische Ton ein anderer geworden war und die Freiheit der Menschen immer mehr eingeschränkt wurde. Das war damals bereits weltweit so. Es gab Vorschriften, dass man einen Ofen nur mehr heizen dürfe, wenn man der Besitzer des Hauses war. Ansonsten müsse man teure Versicherungen abschliessen. Bei den vielen Stromausfällen in einem solchen Winter sässe man ohne Heizofen jedoch im Kalten.

Ich bekam noch einmal das Angebot, an die Sunshine Coast zu gehen [1], an der ich zwei Jahre zuvor war. Doch es fühlte sich nicht mehr richtig an. Da ich gerade Freunde besuchte, die immer wieder von Cortes Island nach Vancouver Island kamen und dort für längere Zeit in einem Resort wohnten, öffnete sich genau da eine Möglichkeit für eine Unterkunft. Das kostete zwar weitaus mehr als gewöhnlich, aber ich brauchte mich dann um kaum etwas zu kümmern, wie es sonst der Fall gewesen wäre. Und ich würde auch weniger lang bleiben und dann zurückkehren.

Nach einer Weile schon stellte sich genau diese Entscheidung als goldrichtig heraus und ich spürte, dass es mit dem Finale zu tun hat – mit den Abschlussarbeiten, die ich in Canada zu machen hatte. Dieser Platz bildete nämlich mit Cortes Island und der Sunshine-Coast eine ganz bestimmte Verbindung. Mein Blick ging von diesem Resort aus nun zu beiden Plätzen und zusätzlich gab es eine Verbindung hinüber nach Vancouver. Auch diese Nähe sollte noch wichtig sein in diesem Winter, als gegen Weihnachten nämlich eine ältere Freundin starb.

Vancouver Island hat eine ganz besondere Qualität. Es ist dies die uralte Platte einer vergangenen Welt, die einst hier unter den Kontinent geschoben wurde. Sie hat ihre Fortsetzung in dem, was heute die Inseln von Hawaii sind. Dessen Zivilisation hat zehntausende Jahre auf einem sehr hohen Niveau zur Entwicklung des Planeten beigetragen, und sie wurde zerstört. Doch die Erinnerung daran erwacht nun wieder und so manche aus dieser Zeit kehren jetzt zurück. Ich war hier auf lemurischem Boden.

An der Sunshine Coast zeigte sich vor zwei Jahren eine riesige unterirdische Kammer als ein Bereich der Urkraft der Erde, die man auch Drachenkraft nennen kann… Zugänge zu unserem spirituellen Sein waren dabei sichtbar geworden. Die Drachen-Erdhüter waren einst da, als diese Zivilisation sich im Einklang mit den Bedingungen auf diesem Planeten auszubreiten begann. Damals waren sie noch mit jenem Ursprung verbunden, der Äonen weiter zurück liegt. Und sie waren als Hüter geachtet. Dann aber tauchte eine andere „Zivilisation“ auf – eine, die von den Bedingungen dieses besonderen Planeten nichts wissen wollte. Vielmehr wollte sie nur eins: ihn erobern, ihn besitzen und alles an sich reissen, was er zu bieten hatte. Und sie begann zu täuschen und zu manipulieren, bis die alte Zivilisation fiel und die Erdhüter in den Untergrund abtauchten. Das ist heute als der „Fall von Atlantis“ bekannt und viele glauben (wenn überhaupt), dass er mit uns heute nichts zu tun hat.

In einem „neuen Kleid“ aber kehrte diese „Zivilisation“ nach der langen Eiszeit zurück, mit alten Mitteln. Und was wir heute als unsere „westliche Welt“ erfahren, ist nur die logische Fortsetzung davon. Jetzt stehen wir wieder am Rande einer möglichen Zerstörung… wie damals, als die grosse Zerstörung kam und dann die Flut und die Eiszeit. Doch die Hüter der Erde haben das Wissen gehalten, die Erinnerung an den Ursprung. Jetzt sind sie da, um die Schwingung des Planeten an seinen Ursprung zurück zu führen… und die wahre Zivilisation dieser Erde zu erwecken. Und dazu war, wie es schien, die grosse Kammer nun geöffnet worden. Sie stand weit offen und es schien, als hätten sich dort jene Ältesten versammelt, die auch vor mehr als hunderttausend Jahren hier waren. Damals kamen sie zusammen, als ein goldenes Zeitalter zu Ende ging und man einer völlig anderen Richtung entgegen blickte… Jetzt kommen sie zusammen, weil das dunkle Zeitalter zu Ende geht. Und sie rufen all jene, die bereit sind, in diesem Finale mitzuwirken.

Dazu kamen nun von der Insel Cortes ganz bestimmte Signale und es hiess, dass es notwendig werden würde, beides zusammen zu führen. Sie kamen von einem Platz, der mir soeben wieder in Erinnerung gerufen wurde. Es war vor eineinhalb Jahrzehnten, als ich diesen sehr verborgen gelegenen Bereich mit einem bestimmten Auftrag betrat. Es gab dort jemanden, der über bestimmte Strukturen Bescheid wusste. Und so bekam ich ein paar spärliche Hinweise. Im Handumdrehen war ich damit alleine gelassen und ich begab mich auf die Spurensuche.

Es war ein gefährliches Unterfangen, besonders auch deshalb, weil ich aufgrund meines verletzten Beines keine übermässig “sportlichen” Leistungen mehr vollbringen konnte. Zunächst war da eine Felszeichnung mit einer ei-förmigen Figur. Lange betrachtete ich die alte Gravur, deren Farbgebung und Inhalt mir sehr vertraut erschienen. Dann ging es auf einem schmalen felsigen Grat hinüber zu einem steilen Felsen, den ich hoch zu klettern hatte, wenn ich in jenen Felssitz gelangen wollte, der sich weiter oben befand. Noch heute löst der Gedanke an diese Aktion einen heiligen Respekt in mir aus und ich würde so etwas alleine und ungesichert wohl kaum mehr machen. Doch wenn auf dieser Ebene ein solches Tun notwendig ist, dann gelingt es auch, egal wie unmöglich und unerreichbar es zunächst auch erscheinen mag.

Ein wenig zitternd sass ich dann in diesem Felssitz und blickte ins ruhige Meer hinunter. Plötzlich veränderte sich mein Zeitempfinden und auch die physische Wahrnehmung – ähnlich, wie ich es vor vielen Jahren auf der Spitze einer alten Pyramide in Guatemala erlebt hatte. Raum und Zeit waren nach und nach wie aufgelöst und es strömten Wellen von Energien und Informationen auf mich ein, die in den kommenden Jahren dann eine besondere Bewusstwerdung auslösten. Vieles davon konnte ich aber erst viel später entschlüsseln. Es dauerte danach lange, bis ich wieder in diese Realität zurückkehren konnte.

Dann war da noch eine dritte Struktur. Man sagte, es sei eine Begräbnisstätte der alten Natives, die oft von weither kamen. Das war sie zwar auch, aber es war noch mehr – nämlich ein Platz der Transformation von einer Ebene auf eine andere. Höhlenartig wölbte sich das Innere dort zu einem runden Raum, der kuppelfömig abgedeckt war und man konnte sich nur halb-liegend dort Eintritt verschaffen. Versunken trat ich danach den langen Rückweg durch den wunderschönen Zedernwald an und die Wölfe begleiteten mich.

Jetzt sah ich mir diesen Platz aus der Ferne an. Die drei Strukturen bildeten zueinander eine Dreiecksform, die eine eigene Kraft ausstrahlte. Dann kam die Aufforderung, ich möge den Pilotensitz dort einnehmen und die Navigation üben. Anders als früher, war ich davon kaum mehr überrascht. Vielmehr war es wie das Übernehmen einer neuen Aufgabe und damit ein “Tun, was zu tun war”. Die nächsten Wochen waren erfüllt von Übungen, die mit dem Steuern eines Bootes verbunden waren… und ich begann langsam zu verstehen. Meine Erfahrungen mit dem Navigieren des grossen Schiffes “Cassiopeia” waren dabei sehr unterstützend.

Hier befand sich, wie sich bald zeigen sollte, vor uralter Zeit ein Dimensionentor und eine Navigationseinheit, über welche die Geschicke der Anfänge einer von Menschen besiedelten Welt gesteuert wurden. Die Kammer an der Westküste, also weiter südlich davon, war eine Art Speicher für bestimmte Energien, ähnlich einer Bibliothek von Wissen. Die alten Hüter des Planeten hatten – gemeinsam mit Wesen aus anderen Ebenen – die Menschen von MU, dem Urkontinent, in diesem Wissen unterwiesen und ihnen gezeigt, wie sie ihr Leben optimal gestalten konnten. Die Zusammenarbeit war gut, das Erdgitter intakt und die Dinge begannen sich zu entfalten. Bis es eben dann anders wurde. Das war aber lange, nachdem der Kontinent in mehrere Teilkontinente auseinander gedriftet war.

Jeden Tag ging es nun bei Ebbe weit hinaus auf den Meeresgrund und immer, wenn das Wasser zurück kam, waren da die Seehunde und Seelöwen, die in grossen Gruppen durch das Wasser zogen oder sich an den Inselrändern laut “bellend” bemerkbar machten. Interessanter Weise zeigt die riesige Insel Vancouver Island selber die Gestalt eines solchen Seelöwen. Als ich nachts dann in den Sternenhimmel blicke, sah ich hinter dem Sternbild Cassiopeia eine Spirale, über die die Dinge gedreht wurden… und es zeigte sich, dass die Seehunde dorthin eine Verbindung hatten, was sie umgehend dann auch lautstark bestätigten. Ehe ich mich versah, war ich auch schon mitten in einer Geschichte, die mich mehrere Tage und Nächte beschäftigen sollte:

Es ist dies die Geschichte von einer Nation, die auszog, um neue Welten zu finden. Eigentlich führte sie dabei einiges im Schilde, doch das war anfangs noch nicht durchschaubar und es hing vielleicht auch mit ihrer Herkunft zusammen, die ein wenig im Dunkeln lag. Jedenfalls suchte sie Verbündete bei anderen starken (Sternen) Nationen, und die waren zum Teil auch schnell gefunden. Eine davon waren diese jungen Löwenkrieger, die sich beweisen wollten, nämlich ihre Treue und ihre Kriegerkraft. Als unmittelbare Nachbarn galt es als selbstverständlich, sich gegenseitig zu unterstützen… Ihre Heimat im Zentrum des „Grossen Jägers“ Orion verpflichtete, wie eben ein Name verpflichtet.

Ein Kriegsruf eilte durch die Galaxie und es gab unterschiedlichste Reaktionen. Der Planet, welcher sich gerade in eine neue Entwicklungsphase begeben hat, schien wertvoll zu sein in vielerlei Hinsicht. Vor allem aber hatte er etwas, das auch anderswo sehr begehrt war, nämlich Gold. Es glänzt, selbst auf der physischen Ebene. Wenn auch seine wahre Verwendung nochmals ein anderes Thema ist. Und so begann die Jagd… Widerstand formierte sich oder eigentlich Alarmbereitschaft und zwar bei jenen, die schon seit langem die Erde hüteten. Man suchte nach Lösungen mit der Zentrale von MU, der königlichen Sternenheimat Cassiopeia und es gab Pläne… von denen man jedoch erfuhr. Geheime Agenten waren unterwegs, Dinge wurden ausgehorcht. Die Erddrachenhüter waren geradlinig und deshalb weniger diplomatisch, als ihre nunmehrigen „Gegner“.

Die aber hatten grosse Angst davor, dass das Volk von Cassiopeia die kriegerischen Pläne durchkreuzen könnte, denn von dort kamen nun mächtige Hüter auf den mütterlichen Planeten, um sich um die lemurischen Völker zu kümmern, die ihre Sternensaat waren. Es waren Menschen, die hier glücklich waren, weil sie sich in ihrer schöpferischen Kraft willkommen und zu Hause fühlten. Die neuen Heere von Kriegern aber hasste sie dafür. Und auf Cassiopeia sah man, dass die Völker jetzt in Gefahr waren.

Es braute sich etwas zusammen… So kam es, dass man die jungen Löwen-Krieger auserkor, Cassiopeia zu besetzen und die Königin gefangen zu nehmen. Man machte ihr offiziell verschiedene Vorwürfe, um einen Vorwand zu haben. Dann stürzte man sie. Doch sie nahm die jungen Krieger mit, denn sie war mächtig. Und sie verpflichtete sie… bis zum heutigen Tag. Dieser Verlust aber wurde verschwiegen, wie eben alle Verluste im Rahmen von Kriegen verschwiegen werden.

Die Löwenkrieger mussten mit Cassiopeia in die Tiefe kommen, und was sie ihr angetan hatten, hatte auch für sie Folgen. Sie waren ahnungslos, was Frauenmacht betraf, denn sie folgten einfach nur blind dem Kommando ihrer Heimat-Zentrale. Nun fanden sie sich als Seelöwen [2] wieder – plumpe Tiere, die ohne Hände und Füsse in den Tiefen der Meere trieben. Ihre einstige stolze Löwenkraft war gebannt… und ihr Schicksal war ab dann untrennbar mit dem unseren und dem des Planeten Erde verbunden.

An diesem Punkt begann nun die Geschichte von Cassiopeia mit jener von Sedna, der kanadischen Inuit-Göttin zu verschmelzen. Das geschah kurz nachdem das Cortes Navigationszentrum wieder fest mit der Kammer an der Westküste verbunden war. Und das ist die Geschichte von Sedna, wie ich sie auch in den Büchern vorher schon niedergeschrieben habe.

Zeitlos erscheint diese Geschichte und zutiefst verbunden mit der gesamten Entwicklung auf unserem Planeten. Sie spielt in den kalten Gebieten der Arktis, dort, wo die Inuit oder Eskimo leben. Und sie erzählt von einem Mann, der als Witwer alleine mit seiner Tochter Sedna in einem Iglu lebte. Sedna war so schön, dass alle Eskimomänner sie zur Frau haben wollten. Aber keiner war ihr gut genug, und so lehnte sie ihre Angebote einfach ab.  Wieder einmal war der Winter streng und kalt, und aus Gründen des nackten Überlebens machte der Vater seine Tochter darauf aufmerksam, dass er sie nun dem nächsten Freier zur Frau geben wolle. Nichts in der Welt konnte ihn von diesem Vorsatz mehr abhalten, und bald schon war es so weit: Der Vater übergab seine Tochter einem gut aussehenden und adrett gekleideten Mann, der ihr ein schönes Zuhause und insgesamt das Paradies auf Erden versprach.

Auf ging es, hinaus in die weite, tiefgefrorene Welt. Als sie schliesslich nach einer entbehrungsreichen Reise im Zuhause ihres Bräutigams ankam, musste Sedna erkennen, dass sie im Nest eines Raben gelandet war. Und ihre Zukunft erschien ihr nun plötzlich alles andere als paradiesisch schön. Sie begann sich zu verwünschen wegen der vielen guten Männer, die sie abgelehnt hatte. Ihr Leben erschien ihr von nun an bitter und aussichtslos. Doch ihr wachsendes Selbstmitleid konnte daran auch nichts mehr ändern. Sednas Vater, der auf verschiedenen Wegen davon erfuhr, sorgte sich sehr um seine Tochter. Er machte sich auf seine Weise ebenfalls grosse Vorwürfe und beschloss, sie zu retten. Mit dem Boot fuhr er los, und er fand das Nest und darin eine unglückliche, klagende Sedna. Weinend schilderte sie ihm ihr grosses Unglück, und er bekam Mitleid mit ihr und versprach, sie mit nach Hause zu nehmen.  Heimlich nahm er sie aus dem Nest heraus und setzte sie in sein Kajak. Schnell fuhr er los. Doch nichts davon war dem Raben verborgen geblieben. Er sah die Flucht und beschloss sie zu verhindern. Stürme holte er sich zur Verstärkung und andere elementare Kräfte. Im kleinen Boot draussen am weiten Meer wurde es zunehmend ungemütlich.

Der Vater erkannte auch sofort den Grund dafür. Er fürchtete um sein Leben, und er wusste, dass er es nur retten konnte, wenn er seine Tochter aus dem Boot warf. Verzweifelt versuchte Sedna sich anzuklammern. Doch da schnitt der Vater ihr mit einem Messer kurzerhand die Finger ab. Noch einmal versuchte sie sich festzuhalten, wenn auch nur mehr mit ihren verstümmelten Armen. In seiner Panik trennte der Vater auch sie durch und schlug ihr mit dem Ruder ins Gesicht. Daraufhin glitt sie hinunter im eisigen Wasser, bis an den Grund des Meeres. Für wie lange Sedna dort in unerreichbaren Tiefen gelegen hatte, weiss keiner. Ihr verletzter Körper war umgeben von einer eisigen Stille und Finsternis. Als sie schliesslich erwachte, spürte sie eine ganz eigene Kraft um sich herum. Sie blickte sich um und sah, dass sich aus ihren amputierten Fingern und Armen Meeresstiere gebildet haben: Fische, Robben, Delphine und Wale. Und noch immer kamen sie aus ihren Armstümmeln hervor.

Die Tiere des Meeres begleiteten Sedna auf ihrer Reise durch die unteren Welten, und bald schon war sie zur Königin des Meeres geworden, zur Herrin über Tod und Leben. Ihrem Volke oben an Land aber blieb sie ebenfalls treu, indem sie es mit leben-erhaltender Nahrung versorgte. Es lag einzig in ihrem Ermessen, wieviele von diesen Tieren der Nahrung dienen sollten. Ihre Regeln waren streng. Sobald sie aber verletzt wurden, begannen Sednas Arme zu schmerzen, und sie rächte sich an den Übeltätern. Nur ein Schamane konnte dann zu ihr hinunter tauchen und sie um Verzeihung bitten. Zuvor aber musste er ihr Haar kämmen, denn ohne Finger und Arme konnte sie es selbst nicht tun. Dann war es seine Aufgabe, sich um die Seelen der missbrauchten Tiere zu kümmern und mit Sedna in den Gesang des Lebens einzustimmen. Erst wenn sie seine Bitte angenommen hatte, war es ihm erlaubt zurück zu kehren und den Menschen die Nachricht zu bringen von der Vergebung und davon, dass die nährende Unterstützung der Meeresgöttin weiter aufrecht sei.

Nun, da die Zeit der Besatzung vorbei war, konnten die Seelöwen freigesetzt werden. Das war genau zur Winter-Sonnenwende. Es ging dabei auch um eine Art „Friedensvertrag“ ihrerseits mit der MU-Nation auf Cassiopeia und hier. Das führte zur Integration der mächtigen Mutter- und Königinnenkraft in die rohe Kriegerkraft, was einen grossen Entwicklungssprung für sie bedeutete. Das war wichtig für sie und für uns… und sie würden nun in ihre Heimat zurückkehren, in der sich inzwischen auch viele Strukturen geklärt hatten.

Nachdem diese Geschichte abgeschlossen war und ich gerade unterwegs war nach Vancouver, um dort eine Feier für eine verstorbene Freundin zu leiten … sah ich mich bereits von einem anderen Thema herausgefordert und es war riesig: Es hatte sich nämlich eine zweite Kammer gezeigt – weit weg von hier, am Titicaca-See. Sie sei für die Südvölker so wichtig gewesen, wie jene hier für die Nordvölker. Der Adler habe dem Condor eine Botschaft gebracht, denn die Zeit sei gekommen. Die Schwingung, die im Norden entstanden sei, habe die Kammer im Süden in Bewegung versetzt. Einst hatten die Hüter im Norden beide Kammern verschlossen, als es zu gefährlich wurde, sie offen zu lassen. Während die Nordkammer und die Strukturen weiter oben sich als ein Navigationszentrum zeigen, ist diejenige im Süden eine Schatzkammer. Sie enthält „das Gold der Erde“ und auch sie musste nun geöffnet werden… damit beide Kammern danach wieder vereint werden konnten.

Zwei Monate später waren wir unterwegs zu dieser Kammer im Süden – das Kind, die Mutter und die Alte, die einen aus Europa und ich aus Canada kommend. Ein Anflug auf eine Stadt in etwa viertausend Metern Höhe ist etwas sehr Besonderes. Die erste Berührung mit dieser Welt lag deshalb in dünner und klarer Luft. Die Fahrt hinunter zeigte dann, was es bedeutet, wenn eine Stadt in steile Klippen hineingebaut wird. Gondeln glitten über sie hinweg, wie von einem Berggipfel kommend in die tiefe Talsohle hinein. In einer kleinen Unterkunft trafen “wir drei” dann erstmals zusammen und die Freude war gross. So auch die Vorfreude, als wir am übernächsten Tag bereits die Stadt verliessen, um hinüber zu fahren zum grossen See.

Von der Nordkammer kommend, hatte ich bereits die Steuerungseinheiten vorbereitet. Der männliche Pol war ausgerichtet. Hier in diesem Lande war jedoch alles von anderer Natur, denn hier waren nicht wir die Macher, sondern wir wurden “in Empfang” genommen von diesem Volk, das sehr weiblich wirkte. Je näher wir dem Titicaca-See kamen, desto vertrauter wurde alles und es war dann wie Ankommen in “der Heimat”. Der Ort Copacabana sollte für die kommenden Wochen unsere Basis und Ausgangsstation für alles sein, was wir hier zu tun hatten. Und da befand sich auch das Herz eines riesigen Drachen, der als ganzer in diesem See seit langer Zeit schon ruhte… und der nun zu wecken war.

Der See vermittelte uns das Gefühl eines Meeres und in seinen Tiefen pulsierte etwas, das mit dem Drachenherz verbunden war: die Goldkammer des Planeten. Noch eine Kraft hatte bald schon unser Bewusstsein erreicht… und es war die verbindende Kraft zwischen Erd-Drachenherz, Goldkammer und den Herzen der Menschen – die Feuerkraft, die auch als Schlangen- oder Kundalini-Kraft bezeichnet wird und die überall im Universum in Form von Doppelspiralen zu finden ist, wie die sogenannte Milchstrasse, aber auch die Doppelhelix unserer DNA.

Bei unserer ersten Fahrt zur Isla de la Luna, der Mondinsel, haben wir entdeckt, dass der Schlange der Kopf abgeschlagen worden war – offiziell bestätigt durch eine Geschichte darüber, die wir am Rücken der Insel in einer kleinen “Kapelle” fanden. Es waren also wieder Spuren, wie ich sie auch vorher immer wieder gefunden hatte: Überall auf diesem Planeten wurde in die natürliche Lebenskraft eingegriffen, um sie durch etwas anderes – oder zumindest durch Zerstörung – zu ersetzen.

Unsere wichtigsten Arbeiten waren in Richtung der Sonnenfinsternis zu machen, die während unseres Aufenthaltes stattfand. Auch ein Uranus-Pluto-Quadrat (das letzte von sieben) war von grosser Bedeutung. Es bildete sich an jenem Tag, als wir hinunterfuhren zur berühmten uralten Stätte von Tiahuanaco:

Der Kondor selber jedenfalls zeigte sich als der Hüter der Kraft im Gebiet von Tiahuanaco. Unter dieser Anlage aber befindet sich der Zugang zum Feuer, das alles Leben antreibt und erhält und dessen Kraft schwach geworden ist. Doch der Kondor, als Hüter des Weiblichen und seiner Urkraft, hat die Glut gehütet, bis die Zeit gekommen ist.

Man könnte diesen Platz mit dem Wurzelchakra im menschlichen Körper vergleichen, welches uns mit der Erde und ihrer Blaupause verbindet. Hier liegt die Urschlange verborgen, die als Symbol für die Schöpferkraft im Universum gilt. Wenn das Schöpfungsfeuer gezündet ist, steigt die Schlange auf, um sich mit der Schlange von oben zu verbinden. In der Vereinigung dieser beiden Kräfte wird das volle Potential in jedem entwickelten Wesen aktiviert. Und das wird auch der natürliche Zustand sein auf jener Ebene und in jener Dimension, in die wir gerade hineingehen… anders als momentan noch, wo wir uns in einer der niedrigesten Frequenzen befinden, die im Netzwerk des Lebens möglich sind.

Wir erinnern uns an die Legende von der „Isla de la Luna“ und von der Schlange, der man den Kopf abgeschlagen hat, als sie sich aufgemacht hat, um zur Isla del Sol aufzusteigen. Das Aufsteigen der Schöpferschlange war in den letzten Jahrtausenden eine Angelegenheit, die verhindert werden musste, weil sie den Kult der Sonnengötter gefährden würde. Das wusste man. Und deshalb musste sie vernichtet werden: die Kundalini-Schlange, der Urdrache, die Erdhüter. Sie sind alle eins. Und sie haben sich zurückgezogen… bis jetzt.

Nach vielen Jahrtausenden steht nun also die Initiation des Feuers an. Tiahuanaco ist der Platz der Schöpfung, und er wird seit langem schon beherrscht vom Schöpfergott Wiracocha bzw. vom Sonnengott Inti, die beide als „grosser Mann (Riese) mit weisser Haut und einem Bart“ beschrieben werden. [3]

Zur Sonnenfinsternis fuhren wir dann auf die Isla del Sol und von dort aus wieder zur Mondinsel. Die Drachenkraft war bis dahin soweit geheilt, der Drache geweckt und die Schlangenkraft konnte nun geheilt werden. Danach nannten wir die Mondinsel “Schlangeninsel”, denn wir wussten, dass nun die weibliche Urkraft wieder hergestellt war. Das Feuer unserer Lebenskraft konnte damit wieder gezündet werden. Heftige Gewitter begleiteten uns in der darauffolgenden Nacht… in der nun die Öffnung der Goldkammer vorzubereiten war. Wenn wir uns am nächsten Tag am Schiff genau zwischen Sonnen- und Schlangeninsel befinden würden, sei der Schlüssel in Form eines “Türkis-Delphines”, der an einem grossen goldenen Ring befestigt war, in die Tiefen des Sees zu versenken. Die alten Hüter von MU werden damit dann die Goldkammer wieder öffnen.

Ein Leuchten legte sich nach Vollendung dieses Werkes am nächsten Tag über die Kammer und der Drache übernahm sie wieder in seine Obhut… während wir unseren Weg vom Titicaca-See zurück zur Hauptstadt nahmen, um ein paar Tage später von dort wieder abzufliegen. Für mich ging es zurück nach Canada und zu einer Geburt, die kurz nach der Mondfinsternis stattfand.

* * *

Zurück in Europa wurde es dann erst so richtig turbulent. Kurz, bevor im Herbst ganze Heere von Menschen nach Europa durch-geschleust wurden, war an einem riesigen Wasserfall in Österreich (Krimml) die Wasserkraft zu bereinigen – wobei sich zeigte, dass sich noch viele atlantische Strukturen in den Tiefen der Alpen fanden. Das war von Bedeutung, als man einst von Rom aus den “Gang über die Alpen” antrat.

Danach konnten Kräfte befreit werden, die bisher unsichtbar waren oder einfach festggesteckt sind. Königskraft war dabei genauso ein Thema wie Kinderkraft oder Frauenmacht… immer auf dem Hintergrund dessen, was vor der Menschheit schon so lange verborgen gehalten worden war. Und es zeigte sich dabei zunehmend stärker, dass nun von überall her Licht in einen sehr dunklen Bereich hinein zu fallen begonnen hat und wir deshalb lernen müssen, genau hinzuschauen. Denn Wissen ist Macht und nur damit – gepaart mit unsrer Herzenskraft – werden wir uns endgültig befreien können aus einem Gefängnis, das wir lange Zeit als Freiheit interpretiert hatten. Aber da hatten wir eben noch tief geschlafen.

All diese Arbeiten waren wie das Durchtrennen von Kabeln, sowie deren isolieren… und damit sicherstellen, dass sie einander nicht mehr berührten, um jegliche weitere Verbindung zu stoppen und Kurzschlüsse zu verhindern, wie sie durch offen-liegende Kabel oft hervorgerufen werden. Diese Zeit des ständigen und schnellen Wanderns sowie der sehr schnellen Veränderungen war eine, die viel Flexibilität von mir verlangte und viel Vertrauen in das, was stets als Unbekanntes vor mir lag.

In dieser Zeit war auch ein Wechsel der Webseite notwendig… und damit einher ging die Reihe der “Countdown”-Artikel, mit denen noch einmal ein grosser Überblick zu geben und damit auch ein erster Abschluss dessen zu machen war, was bisher geschehen war, was unsere bisherige Lebenswelt war und damit unsere umfassendere Geschichte.

Mit dem Wechsel das Namens von “maya-resonance” zu “inner-resonance” wurde auch deutlich, dass der Fokus ab nun nach innen gehen würde, um dort die Kraft zu sammeln, die wir nun benötigen würden und die dann unser Denken und Handeln nähren würde. Es war eine grosse Wende an diesem 15.8.2015.

Allmählich entstand dabei eine neue Schreibweise, nämlich die der “sofortigen Bericht-Erstattung” … und sie entsprach auch viel besser all den Arbeiten, die in den folgenden Jahren nun in einem immer schneller werdenden Tempo zu machen waren. Die Updates dazu haben mittlerweile bereits mehrere tausend Seiten auf meinen Webseiten gefüllt.

Am Beginn des Jahres 2016 lag plötzlich etwas Unheimliches in der Luft und die Silvester-Geschehnisse in Köln und anderswo liessen nichts Gutes erwarten. Die Grenzen waren in ganz Europa bereits weit aufgerissen worden und es machte sich eine Ahnung breit, dass die Dinge bald nicht mehr so sein werden, wie sie bisher waren.

Es war ein Winter, den ich nicht mehr in Canada verbrachte, weil klar geworden war, dass es nun immer mehr darum ging, die Menschen und Völker hier zu stützen… und Vorbereitungen zu trefffen. Dazu waren zunächst drei schnell aufeinander folgende Reisen zu machen, beginnend mit einem Besuch auf der Insel Spitzbergen (Svalbard) im Polarkreis, mit ihrem ewigen Eis und der ewigen Finsternis in den Wintermonaten. Dort war eine riesige Samenbank angelegt. Und es war eine Verbindung aufzunehmen zu den Sonnenbären auf Beteigeuze im Sternbild Orion, die hier als Eisbären präsent waren.

In der Osterwoche war eine Kurzreise von zwei Tagen nach Ägypten notwendig. Sie führte zweimal über Rom und läutete – nach der Sonnenfinsternis im hohen Norden (Spitzbergen/Svalbard) – mit der Mondfinsternis an den Pyramiden von Kairo die finale Bereinigung der alten Betrugsstrukturen auf dem Planeten ein. Der Gründonnerstag am Flughafen in Rom war dazu da, um schliesslich den Stöpsel aus dem Sumpfbecken zu ziehen.

Dann ging es weiter nach Canada, weil ein guter Freund verstorben war… und von dort aus nach Hawaii, ebenfalls für ein paar wenige Tage. Generell verstarb nach jeder dieser drei Reisen ein wichtiger Mensch und es wurde dabei immer klarer, dass nun wirklich Grosses zu Ende ging.

Im Sommer fuhr ich vom Ursprung der Donau an der französischen Grenze bis hinüber nach Bratislawa und Danu, die Donaugöttin, legte dabei ihr schützendes Band wieder über die Länder Mitteleuropas… bis hinüber in den Osten, wo der russische Wolga-Fluss ihr die Hand reichte und das Band vervollständigte. Tiefgehende Arbeiten „draussen im All“ folgten vom Spätsommer bis in den Herbst hinein und die Tore von Aldebaran und Antares halfen den Weg freizumachen für die Wieder-Verbindung mit unserer Galaxie und unserer Sternenheimat. Schliesslich war noch der Hebel umzulegen in London, in der „City“, von der aus man während der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte die Welt gesteuert hat. Dann war alles getan.

Danach hat die Zeit des tiefen Aufräumens begonnen und viele Menschen wurden aus ihren gewohnten Bahnen geworfen, wenn sie daran noch festhalten wollten. Die Wurzeln alter Probleme haben sich gezeigt und damit auch viel Wut und Ärger darüber, dass man sich noch immer damit auseinandersetzen müsse. Der Zerfall der alten Strukturen und mit ihr der alten Machtelite wurde nun überall sichtbar und zwar oft auf sehr drastische Weise.

Das setzte sich auch in den Jahren 2017 und 2018 weiter fort. Die Arbeiten dieser Zeit und die Kurzreisen sind hier nachzulesen: https://cepheus.inner-resonance.net. Mit dem Beginn des Jahres 2019 waren grössere Anpassungen vorzunehmen, denn die alte Macht hatte bereits sichtbare Risse bekommen… und sie war deshalb mitunter “gefährlich wie ein angeschossenes Tier”, unberechenbar und auf dem Weg in ihre eigene (Selbst-) Zerstörung. Ihre bevorzugten Mittel zum Zweck waren weiterhin der Kampf gegen den Terror, die Masseninvasion und der Klimakrieg – was dann später nahtlos in den totalitären Viren-Krieg übergeführt wurde.

Copyright: Magda Wimmer – Das Feuer hüten

 

[1] die Geschichte davon ist im Buch “Drachenfeuer” nachzulesen

[2] man beachte dabei auch das englische Wort für Seehunde, die kleineren Verwandten der Seelöwen, nämlich SEALS – „to seal“ aber heisst „versiegeln“

[3] Die gesamten Berichte dazu können hier nachgelesen werden: https://cepheus.inner-resonance.net/2020/01/06/2015/

 

 

 

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