Weihnachtskalender 2021-22

 

 

Übergang

Kurz nach der Sommer-Sonnenwende fuhr ich am frühen Morgen mit dem Fahrrad wieder einmal aus dem Tal hinaus – einfach so, um die Kühle zu geniessen und ein wenig Bewegung zu haben. Da lag mitten auf der kleinen Talstrasse… ein toter junger Dachs. Er war angefahren worden, zeigte aber nach aussen hin keinerlei Verletzungen. Ich hielt an, um zu sehen, ob “noch etwas zu tun” sei und es war, als würde er mich anschauen. Beim Zurückfahren lag der Dachs bereits auf der Strassenseite. Noch einmal blieb ich stehen. Nun aber gab es da eine Art Aufforderung, seiner Fährte zu folgen und “die Botschaft” zu entschlüsseln. Zu Hause angekommen, blätterte ich in dem Buch über Krafttiere, auf das ich hingewiesen wurde. Und es stand da zu lesen: “Der Dachs verbindet uns mit dem Wissen der Hopi-Indianer…” [1]. Damit begann eine Geschichte zu laufen, die mich in ungeahnte Weiten führen sollte und die mir nach und nach klar machte, warum dieses Buch genau jetzt geschrieben werden muss und wovon es handeln sollte.

Die Hopi – das war das Stichwort, das mich nun plötzlich an ein Manuskript erinnerte, welches ich umgehend suchen sollte. Ich hatte vor vielen Jahren ein Buch geliehen und es kopiert, weil es nicht mehr erhältlich war, hatte es dann jedoch nie gelesen. Jetzt war es unausweichlich zurück in meiner Erinnerung und nach einer Weile war es dann auch gefunden [2]. Während ich in den kommenden Tagen und Wochen einen Teil davon in kleinen Abschnitten las, begannen auch die anderen Geschichten – jene von der Insel und vom Grossvater – lebendig zu werden und sich hinein zu verweben… bis schliesslich etwas erwachte, das ich mir in den kühnsten Träumen kaum hätte vorstellen können. Eine Geschichte schien sich hiermit abzuschliessen und eine neue zu beginnen, so wie ein Zeitalter nun zu Ende geht und ein Neues bereits auf seinen Beginn wartet. Ein Quantensprung sowohl für den Planeten als auch für die gesamte Menschheit steht bevor.

Der Dachs, so hiess es in jenem Buch, gilt als Helfer in der Not, und er hat eine tiefgehende Heilkraft. Mit seinem Tod heute morgen ist er in seine tiefste Höhle eingekehrt und es schien nun darum zu gehen, mit ihm das Meisterstück für die Heilung der Menschheit freizulegen… und zwar durch das Herausführen aus ihrem bewusstlosen Zustand. Bei den Hopi gab es einen Dachs-Clan. Er war es, der die heilige Kraft des alten Natur- und Medizinwissens hütete.

Für mich persönlich war die auf diese Weise erfolgte Rückverbindung zu den Hopi ein Teil des Meisterstückes… an dem ich, oft ohne es in einem so grossen Zusammenhang zu ahnen, viele Jahre meines Lebens auf die eine und andere Weise gewoben hatte. Jetzt aber begannen sich die einzelnen Teile wie Puzzle-Stücke zusammen zu setzen. Und sie ergaben ein Bild, das sich zusehends vollständiger anfühlte. Vermutlich war es wichtig, diese grossen Zusammenhänge zunächst weder zu sehen noch zu kennen, weil es die Fähigkeit schärfte, der eigenen Intuition bedingungslos zu folgen und zwar auch dann, wenn “völlige Finsternis” herrschte und keinerlei Wegweiser zu sehen noch Gefährten entlang des Weges vorhanden waren.

Jener Hopi-Ältester, der im vergangenen Jahrhundert einem NASA-Mitarbeiter aus Österreich sein Wissen anvertraute, war noch einer, der das uralte Wissen kannte. Und er war fähig, es auch der westlichen Welt zugänglich zu machen, auch wenn sie wenig bis gar keine Sensoren für ein solches Wissen hat. Für mich waren diese Erzählungen wie eine Heimkehr zu einem Wissen, das wie eine ferne Ahnung in meinem Körpergedächtnis zwar vorhanden war, zu dem aber aufgrund der planetaren Quarantäne während der vergangenen Jahrtausende kaum mehr ein Zugang möglich war.

Vor vielen Jahren hatte mir jemand in Canada während einer Schwitzhütten-Zeremonie eine sogenannte “Hopi-Pfeife”, ein kleines Ton-Gefäss, überreicht… und ich hatte sie immer wieder, wenn eine grössere planetare Arbeit zu machen war, ganz intuitiv genommen und dreimal zu diesem Volk eine Verbindung über ihren Pfeiff-Ton hergestellt. Nach der Art und Weise des Tones war immer zu erkennen, wie schwierig die Aufgabe sein würde und in welcher Intensität sie “vom anderen Kontinent” her unterstützt werden würde. Ansonsten war und blieb es eine lockere Verbindung zu einem Volk, das in etwa “auf der gleichen Welle” lag.

Meine eigenen Erinnerungen hatten sich in den letzten Jahren immer weiter zurück bewegt – hinein in jene Vergangenheit, als wir als Gruppe von Hüterwesen auf vielfache Weise das Wachstum und die Reifung unseres Planeten überblickt und gefördert hatten. Seit ein paar Monaten bekam diese Vergangenheit nochmals eine Erweiterung, indem sich diese “indianische Frau” zeigte, die nun mit der Lektüre über die Hopi und deren Welten und Wanderungen eine noch viel tiefere Bedeutung bekam.

Die Geschichte begann mit der Wanderung, auf die sich jene Völker begeben mussten, die damals im Bereich des heutigen (vor allem Süd-) Pazifischen Ozeans gelebt hatten. Der Grund dafür war das langsame Versinken ihres Kontinents, für das es ganz bestimmte Ursachen gab. Die Hopi waren eines dieser Völker und sie waren jene, die als einzige das Wissen um die Welten und um die Wanderungen zu neuen Kontinenten bewahrt haben. Sie haben als letzte den sinkenden Kontinent verlassen und als sie ihre neue Heimat auf dem südamerikanischen Kontinent erreichten, wusste man, dass die Wanderung vorerst abgeschlossen war.

Die Erde und die Menschen, so berichten sie, würden durch sieben Welten hindurch gehen. Die erste sei vor langem durch Feuer vernichtet worden, die zweite durch Eis aufgrund einer nur halben statt einer vollständigen Verschiebung der Pole. Und die dritte Welt, in der sie damals lebten, versank in den Ozeanen. Aufgrund der Führung durch Wesen einer höheren Welt haben sie es damals geschafft, auf jenen Kontinent zu gelangen, der sich gerade aus dem Wasser hob, als der alte versank.

Und es ist jener, auf dem sie auch heute noch leben – das heutige Amerika – in dieser vierten Welt, die gerade zu Ende geht. Jetzt, so besagt es ihre Überlieferung, gehen wir in die fünfte Welt hinein und die alte würde durch Strahlung vernichtet werden. Das ist etwas, was sie seit Jahrtausenden wissen, genauso wie andere Dinge, die sich ereignen würden auf ihrem Kontinent und auf dem gesamten Planeten.

In der ersten Welt, so wird erzählt, hat “die Gottheit” die Menschen geschaffen. Sie war durch Feuer zerstört worden, weil die Menschen “böse” geworden sind, weil sie also vom Schöpferplan abgefallen sind. Die Hopi seien damals der Zerstörung entgangen, um die Geschichte bis in die Gegenwart zu bewahren. Während der letzten Jahrzehnte und in vielen unserer Arbeiten hat sich zusehends gezeigt, dass wir jetzt in eine Welt hineingehen, in der wir “das Feuer hüten” werden – das Feuer der Herzen und der göttlichen Weisheit.

Die zweite Welt war am Ende vereist… und im Laufe der Erzählung des Hopi-Ältesten “Weisser Bär” zeigt sich, dass diese Welt auf dem selben Kontinent entstand, wie später dann die vierte Welt: auf dem Doppelkontinent Amerika. Während Kontinente versanken, hoben sich also auf “der anderen Seite” neue Kontinente aus den Meeren heraus.

Die dritte Welt war das, was wir aus Erzählungen über Lemurien kennen. Sie wurde von den Hopi Kásskara genannt, das Land der Sonne, das Mutterland. Es gibt einige Überreste davon, so etwa das heutige Hawaii, die Osterinseln und die Polynesischen Inseln. Auf einigen von ihnen wurden alte Reste von Städten oder riesige Figuren gefunden. Aber auch Unterwasser zeigen sich vielerorts Spuren einer fernen Vergangenheit, für die es angeblich keine Erklärungen gibt.

Zu dieser dritten Welt gehörte auch Atlantis, das am Anfang – laut den Berichten der Hopi – friedlich war. Gegen Ende der dritten Welt aber gab es dort eine Hohepriesterin und Königin, die sich die Anführer des Volkes unterwarf und sie dazu anleitete, sich genauso wie sie vom Schöpferplan abzuwenden. Man überhäufte sie mit Schmuck und die Hopi nannten sie deshalb “die Türkisfrau”.

Letztendlich war sie es, die sich auch Lemurien unterwerfen wollte und wo immer sie hinkam, spaltete sie alle und alles. Sie war es schliesslich, die den Untergang der beiden Welten Lemurien und Atlantis herbeiführte. Die Atlanter waren damals schon fähig, mit “magnetischen Kräften” als Waffen von oben, aus der Luft, anzugreifen. Atlantis versank in dem dabei verursachten Kataklysmus sehr schnell, Lemurien aber so langsam, dass die Völker über längere Zeit wanderten und auf verschiedene Weisen den neuen Kontinent erreichen konnten. Die Situation sei heute ähnlich der damaligen, meint der “Weisse Bär”.

Schaut man heute auf “alte Karten”, die den Pazifikraum zeigen, dann ist auf ihnen dieses Versinken und auch Abreissen von Landmassen deutlich zu sehen. Zu meiner Überraschung zeigt sich dabei auch, dass in Nordpol-Nähe diese Landmasse sowohl nach Westen als auch später weiter nach Norden weggedriftet ist… Damit hat sich bestätigt, was ich lange schon ahnte, dass nämlich der Bereich der Queen-Charlotte-Islands ganz im Norden von Canada und jener von Hawaii (sowie das gesamte “Polynesien”) einst viel näher beisammen waren.

Diese Inseln in der Nähe von Alaska werden von den Natives auch “Haida Gwaii” genannt. Und in diesem Namen steckt das Wort “Ha-waii” [3]. Von beiden Inselgruppen ist bekannt, dass es dort keine Eiszeit gab. Und die Haida-Völker berichten, dass sie in einem engen Zusammenhang mit den Sumerern stünden.

In diesen Tagen begann ich auch meine Reise in den hohen Norden von Canada, auf die Haida Gwaii Inseln, neu zu verstehen. Damals, als ich mit einer riesigen Fähre nach Norden gefahren bin, bin ich in meine uralte Heimat eingetaucht. Ich wurde dort erwartet und ich kehrte heim. Von diesen Inseln wird berichtet, dass es dort keine Eiszeit gab und dass die Sprache der heute dort lebenden Ureinwohner eine Ähnlichkeit hat mit jener von Sumer. Das Mysterium der alten Welten ist seither für mich wieder sehr präsent.

Die Osterinsel sei “die einzige Insel, über die wir kamen, die nicht nach dem Ende unserer Wanderung vollständig im Ozean versank”, sagte “Weisser Bar”. Und er verwies auf die Gruppe der sieben Figuren, die auf die sieben Welten hinweisen, durch die die Erde gehen wird. Damals kamen sie von der dritten Welt in die vierte. Jetzt sind wir von der vierten unterwegs in die fünfte Welt.

Und er erzählt, dass alle Völker einst von “Wissenden” begleitet wurden, die bei ihnen Kachinas genannt wurden und (so würde ich weiter folgern) die in Hawaii Kahunas heissen. Sie haben die Botschaft von den Gottheiten zu den Menschen getragen und würden bei uns Engel genannt werden.

“Weisser Bär” verweist auch immer wieder darauf, dass es für alle Menschen wichtig sei, die Grundlagen des Universums sowie die Gesetze des Schöpfers und auf diesem Hintergrund die eigene Verantwortung zu kennen, also keine Dinge zu tun, die den eigenen geistigen Horizont überschreiten – wie es damals die späten Atlanter taten, die aus reinem Willen zur Macht die Gesetze des Kosmos ihrem eigenen Tun einfach unterworfen hatten.

Die Hopi (die erst später so genannt wurden, nämlich am Ende ihrer Wanderungen) hätten deshalb damals schon, in der dritten Welt, Schulen gehabt, in denen dieses Wissen gelehrt wurde. Man habe “die Geheimnisse der Natur erforscht, die Macht des Schöpfers in den lebenden Dingen”. Die Wissenschaft der Atlanter aber sei eine übergriffige und nur auf Macht ausgerichtet gewesen. Sie sei deshalb auch menschen-feindlich und zerstörerisch. Diejenigen aber, die dem Plan des Schöpfers entsprechen, seien auf eine bestimmte Weise immer auch geschützt.

Nach dem Untergang von Atlantis gab es auch dort Überlebende. Doch war es ihnen, laut den Erzählungen der Hopi, nicht erlaubt, auf den neuen Kontinent zu kommen, auf dem sie angekommen waren und zwar deshalb, weil sie ihren geistigen Führern nicht gefolgt waren, die sie dann sich selber überliessen… Ihre Fähigkeit “zu fliegen”, sich also aus der Erdebene zu erheben, war dann erloschen. Damit war auch die Erinnerung an ihre Geschichte verloren. Da ihre Haltung unvereinbar war mit den anderen Völkern, mussten sie nun nach Osten weiterwandern. Nach vielen Jahrhunderten begannen sie sich wieder zu entwickeln und zeigten sich dann in Kulturen wie der von Ägypten. Die Hopi wissen darüber sehr genau Bescheid und es bestätigte sich nun vieles von dem, was ich in den Jahren zuvor auf meinen Webseiten geschrieben haben. Doch es gab, so erzählt „Weisser Bär“ weiter, auch bei ihren Völkern immer wieder einzelne und Gruppen, die sich “vom rechten Weg” abwandten.

Die Hopi haben heute ein Landproblem wie am Ende der dritten Welt, als ihnen diese Atlanter-Königin ihr Land streitig machte. Heute hat ihnen die amerikanische Regierung ein Land gegeben, in das sie eingesperrt sind: ein Reservat. Aber das Land habe vorher ihnen gehört, sagen sie klar und deutlich. Der atlantische Betrug geht also weiter. Das sagt “Weisser Bär” zwar nicht direkt, aber es klingt mit. “Der Grund unserer Sorge ist, dass wir wissen, was geschehen wird”, sagt er… und es seien dieselben Dinge wie damals. Spannender Weise wissen sie und wussten sie schon lange, dass die gegenwärtige Welt durch Strahlung beendet werden würde, die überall hineindringt und aus der es kein Entkommen gibt. “Es wird nicht durch einen Atomkrieg verursacht, sondern durch eine elektrische Waffe, die sie jetzt entwickeln oder bald erfinden … es geht überall hin”.

Es war in den 80er-Jahren, als der “Weisse Bär” das dem österreichischen NASA-Techniker erzählte. Da war von der heutigen Dauerbestrahlung der Menschen noch nichts zu erkennen, obwohl es auch damals schon viele geheime Menschenversuche gab. Jetzt aber sind die Macher dieses Werks bereits sehr weit fortgeschritten. Das, was man Haarp und 5G nennt, das sind Waffen und sie könnten tatsächlich das Ende dieser “Zivilisation” oder dieser Welt bedeuten. Doch, wie „Weisser Bär“ immer wieder betont, werden jene stets geschützt sein, die sich auf dem rechten Weg befinden, die also im Einklang mit der Schöpfung ihr Leben gestalten.

Nach dieser ersten Lektüre versammelte sich die Gruppe um “Native Woman”, die Indianerin, denn ihre Betroffenheit war gross. Die Erinnerung war wieder zu ihr zurückgekehrt. Was sie lange schon spürte, hatte Form angenommen und ist zur Geschichte geworden. Obwohl sie vieles alleine zu vollbringen hatte, da die meisten Mitglieder dieser Gruppe sich jetzt auf einer anderen Ebene befinden, war stets das Gefühl eines Gemeinschaftswerkes vorhanden… Was auch immer zu tun war: es kam aus der Einheit mit dieser Gruppe und es wurde auch in ihrem Schosse gehalten.

Doch während die anderen “im Wissen” sind, ist ihre Welt im tiefen Nebel versunken. Nun war es Zeit, sich wieder ganz an die alte Verantwortung zu erinnern und in das Wissen um das Urland MU einzutauchen. Damals waren die beiden Gruppen der “Indianischen Frauen und Männer” noch eins. Je mehr die Erde aber in die Polarität fiel, desto unterschiedlicher wurden ihre Aufgaben. Die eine Gruppe war dann für den Norden verantwortlich und die andere für den Süden. Es war wie das Yin im Yang und umgekehrt, der weibliche Teil im männlichen Norden und der männliche im weiblichen Süden. Nun kommen sie wieder zusammen, um ihre Aufgabe gemeinsam weiter zu führen.

Es war ein Gefühl, als würde ich momentan alles von aussen beobachten. Und doch lief dieser ganze Prozess des Zusammenkommens mit den alten Verbündeten und der Erinnerung an die damalige Aufgabe rein innerlich ab. Mein eigenes Selbstverständnis wurde dabei noch klarer. Ich verstand, dass ein solches Leben vollkommen im Dienst an den Menschen und der Erde steht. Vieles mag dabei nach aussen hin eigenartig erscheinen, weil die Teilnahme an gesellschaftlichen Abläufen und an wichtigen biographischen Etappen, wie sie für ein Menschenleben vorgegeben sind, in einer solchen “Karriere” vollkommen nebensächlich ist…

Das hat sich schon in meiner Kindheit gezeigt, in der der Nebel allerdings noch viel dichter war. Immer war da dieser eigenartige Ruf, dem ich unter den damaligen Umständen zu folgen versuchte – meist ohne zu sehen, was das Ziel dabei sein würde. Sobald ich jedoch versuchte, einen für andere normalen Ablauf zu planen, wurde ich herausgerissen… einmal sogar für sehr lange Zeit. Langsam begann ich zu verstehen, dass eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen sei und ebenso langsam begann ich sie zu ertasten und zu erspüren. Dann tat ich, was zu tun war – eins nach dem anderen.

Generell erwachen jetzt wieder Erinnerungen an Dinge, die für unser momentanes Begreifen unendlich weit zurückliegen. Das ist deshalb so, weil uns dieser Teil der Erden- und Menschengeschichte bisher einfach verschwiegen worden war. Wir haben stattdessen gelernt, dass wir die Einzigen im ganzen Universum seien… und wenn es da noch andere gäbe, dann wären sie Aliens, also art-fremde Wesen. Fremd aber für wen? Vielleicht sind Wesen dieser Art sogar älter als wir und vielleicht konnten sie Dinge tun, die wir uns trotz unserer (scheinbaren) Fortgeschrittenheit überhaupt nicht vorstellen können… und auch nicht dürfen, denn es wurde uns beigebracht, dass der “moderne Mensch” der Gipfel der Entwicklung ist. Welcher Entwicklung aber?

Über diese ”indianische Frau” kamen nun jene Erinnerungen zurück, die für mich wichtig und notwendig sein würden… und damit für die gesamte Gruppe, deren Teil “sie” ist. Ihre Betrachtung der Geschehnisse aus unendlich ferner Zeit wurde auch von “Grossvater” mit grossem Interesse verfolgt. Immer wieder leuchteten seine Augen auf und er blickte dabei in die Weite. Dennoch wirkte er auf eine bestimmte Weise abwesend. Gemeinsam betrachteten sie die Völker, die sich damals in Bewegung gesetzt und zu wandern begonnen hatten, als ihr Land langsam im Ozean versank. Zunächst bewegten sie sich an Land, weil noch genug davon aus dem Ozean ragte.

Die späteren Gruppen mussten dann schon auf Schiffen über das Meer fahren. Einige aber bewegten sich auch in der Luft. Das waren diejenigen, die allen vorausgegangen waren. Sie benutzten dabei “fliegende Schilde”, wie die Hopi sie nannten. “Weisser Bär” erklärt das dem NASA-Techniker, der selber Flugkörper baute, auf diese Weise: Ich will dir erklären, wie sie aussehen. Wenn man einen Flaschenkürbis durchschneidet, erhält man eine Form, die wie eine Schale oder Untertasse aussieht. Und wenn man zwei solche Teile zusammensetzt, erhält man die Form des Flugkörpers, mit dem man damals zu den Planeten fuhr. […] Bei den Hopi weiss man, daß auch einige von uns mit solchen Raumschiffen fuhren und dass sie auch in anderen Ländern benutzt wurden, weil die Atlanter mit ihnen zu uns herüberkamen. [4]

Atemberaubende Dinge erfährt man also, wenn man auf dieses “auserwählte Volk”, als das sich die Hopi selbst bezeichnen, zu hören beginnt. Und es sind Dinge, die man offiziell bestimmt weder hören wird noch sie verbreitet wissen will. Die Wanderungen von der dritten zur vierten Welt setzen nach deren Erzählungen vor etwa 60-80.000 Jahren ein, wobei freilich ihre Art der Zählung zu beachten ist. Sie berichten, dass jene Wesenheiten, die ihnen übergeordnet waren, damals schon fliegen konnten. Heute würde man diese Geräte als Flugscheiben bezeichnen und die Technik war augenscheinlich jener, die wir heute kennen, bei weitem überlegen. Diejenigen aber, die im vergangenen Jahrhundert ein solches Wissen wieder zutage förderten, sind bis heute in der Versenkung verschwunden – wie etwa Nicola Tesla und Viktor Schauberger. Doch die Wahrheit lässt sich nicht für immer verbergen.

All das kam nun wie eine grosse Flut in die Erinnerung der “indianischen Frau” und des “Grossvaters” zurück, während sie an jenem Platz standen, der in der Zeit dieser Geschehnisse damals offen war… und der auch jetzt wieder offen ist. Ein entscheidender Punkt schien erreicht zu sein, denn ihr Blick wurde feurig, als sie dann jene “Wesen” sahen, welche die Völker auf ihrer Wanderung begleiteten. Sie verfolgten ihr Tun bis weit zurück in jene Welt, die als erste geschaffen worden war. Und auch am neuen Kontinent waren sie noch lange bei ihnen. Etwas an ihnen war so vertraut, dass sich ein wenig Wehmut zeigte. Die Beiden versuchten deshalb herauszufinden, wo später “die Verbindung” zu ihnen verloren gegangen war.

Die Hopi erzählen noch heute von jener Gruppe von Wesen, die sie lange begleitet hat. In ihren Zeremonien halten sie sie lebendig und in Erinnerung, von Generation zu Generation. Sie berichten auch, dass die Atlanter ebensolche Begleiter hatten. Die Hopi-Völker haben diese Wesen als Kachinas bezeichnet und in Hawaii werden sie Kahunas genannt. Auch die Gruppe der Kumaras gehört scheinbar zu diesen Meisterwesen, die im Dienste der Schöpfer-Götter standen und bei den Menschen und Völkern einst hoch-geachtete Wissende waren.

In der Dritten Welt und schon immer seit der Ersten Welt, sagt “Weisser Bär”, haben wir mit den Kachinas in Verbindung gestanden… die aus dem Weltenraum kommen, aus dem “Bund der zwölf Planeten”. Die Kachinas können sich sehr schnell fortbewegen. … Ihre Schiffe fliegen mit Magnetkraft, auch wenn sie die Erde umrunden. […] Die Ränge der Kachinas richten sich nach ihren Fähigkeiten. Sie heißen alle Kachinas, aber einige werden auch Wú’yas genannt. In eurer Sprache bedeutet Wú’ya eine Gottheit. Wenn du die Kachinas und Wú’yas mit euren christlichen Gestalten vergleichen wolltest, würdest du die Kachinas Engel und die Gottheiten Erzengel nennen. [5]

Spannender Weise überbringen die Hopi damit auch das Wissen um eine ganz klare Schöpfungsordnung. Sie kennen die Schöpfergötter der verschiedenen Welten und in den verschiedenen Galaxien, die wiederum anderen untergeordnet sind. Allumfassend sei die “höchste Gottheit, das grosse Mysterium”, das keiner begreift und kennt… Die Gottheiten stehen über den Kachinas, und über allen steht der Schöpfer. Nur die Kachinas stehen in Verbindung mit menschlichen Wesen, aber nicht die Gottheiten. Sie geben den Kachinas ihre Anweisungen [6], sagt “Weisser Bär”. Da wiederum gäbe es solche, die für den Fortbestand des Lebens zuständig sind, sodann gibt es Lehrer und dann noch die Hüter des Gesetzes.

Als es in seiner Erzählung später dann um jene Völker ging, die vom sinkenden Kontinent nicht in den Osten, sondern nach Westen, auf den eurasischen Kontinent gezogen sind, begann ich die Bedeutung der indischen Veden erst wirklich zu verstehen. Sie geben einen unglaublich detaillierten Einblick in die kosmischen und super-kosmischen Zusammenhänge und zeugen so von einem sehr tiefen Wissen um die Urgeschichte unseres Planeten. Es gibt da also einen direkten Zusammenhang zwischen den Völkern, die mit den Hopi Richtung Osten zogen und das alte Wissen mitnahmen und jenen, die Richtung Asien unterwegs waren. Die Hopi weisen immer wieder darauf hin, dass sie sich seit tausenden von Jahren an dieses Wissen und an die Struktur einer kosmischen Ordnung halten, welche sie nicht nur annehmen, sondern von innen heraus zutiefst kennen.

Lange verweilten die “indianische Frau” und “Grossvater” bei diesen Ausführungen und bei den Bildern aus alten Zeiten, die sie nur allzu gut kannten. Auf geheimnisvolle Weise waren sie mit dieser Kachina-Kraft verbunden. Doch sie verliess im Laufe der Zeit auf ebenso geheimnisvolle Weise dann die Erde und die Menschen. Jetzt aber würde sie wieder notwendig werden – in der Zeit des nächsten grossen Überganges, des gegenwärtigen, grossen Umbruchs… der hinein führen wird in die “fünfte Welt”. Wer aber waren diese Wesen? Und wo ist ihre Kraft hingekommen?

Copyright: Magda Wimmer – Das Feuer hüten

 

[1] Jeanne Ruland: Krafttiere begleiten Dein Leben

[2] J.F.Blumrich: Kásskara und die sieben Welten. Die Geschichte der Menschheit in der Überlieferung der Hopi-Indianer. München 1985 / Blumrich ist 1913 in Oberösterreich geboren, dann in die USA gegangen und war ein wichtiger NASA-Mitarbeiter (sein Geburtsjahr war auch das meines Grossvaters). Es war das Jahr vor dem ersten Weltkrieg – genau hundert Jahre vor dem Ende der alten Welt, wie die Prophzeihungen vieler Völker es besagten… unter anderem auch die der Hopi.

[3] Hawaii, das damals vermutlich nicht zu Kásskara gehörte, sondern MU war – die Uralte.

[4] S.37  / [5] S.27 + S.34 / [6] S. 28

 

 

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