Weihnachtskalender 2021-23

 

Die Wissenden

Um das herausfinden zu können, würde es nun notwendig sein, das einst auf der Krim abhanden gekommene Gehirn von “Grossvater” ausfindig zu machen und es zu ihm zurück zu bringen, hiess es. Dafür war zunächst ein grosser Sprung zu machen von der Westküste Canadas hinüber zur Ostküste Amerikas, nach New York.

Das Wort “Amazonas” und manchmal auch “Amazon” zeigte sich dabei immer wieder als “Code-Wort”, nämlich als Zugang zu dem, wonach wir suchten. Damals schon, zur Zeit der Wanderung der Völker von der dritten in die vierte Welt, wie sie es beschreiben, kamen sie über dieses Gebiet einst vom Süden her. Einige Gruppen wanderten dann weiter Richtung Norden. Erst durch die “neuzeitlichen Eroberer” bekam der Doppelkontinent seinen heutigen Namen und das geschah mit ganz bestimmten Absichten. Man konnte hinter dieser scheinbar plötzlichen Entdeckung auch die alte Geschichte verbergen – wie man es immer tut, wenn man Pläne hat, von denen die Menschheit nichts wissen darf.

Das Gehirn befand sich also in einem Zentrum der heutigen Macht. Bei der Ankunft der alten Völker war es noch ein grosser Kraft-Platz. Jetzt aber ist New York eine Stadt, die aus einem Netzwerk von freimaurerisch-magischer Logik und einer ebensolchen Architektur besteht. Dahinter verbergen sich unzählige Schichten ihre Agenden und Machenschaften, die wie über ein Windrad dann in alle Richtungen verteilt werden.

Gerade in diesem Sommer wurden verheerende Brände im Amazonas-Gebiet gemeldet und später dann, im Herbst, veranstaltete der Papst eine sogenannte “Amazonas-Synode”. Hier aber ging es mehr um die Agenda der vom Vatikan gesteuerten Institutionen, die den sogenannten 911-Terror-Anschlag geplant und durchgeführt haben… sowie um dessen verlängerten Armen, zu denen unter anderem auch “Amazon” [1] und die UNO gehören. Die Rolle der Amazonen, die Krieg als einen Liebesakt betrachteten, ist dabei mit einzubeziehen.

Wir steuerten zunächst auf eine Insel zu, die der Stadt vorgelagert und langgestreckt war. Dort gab es ein Konstrukt, das unser Ziel zu sein schien und das wenig mit einer “zivilen” Angelegenheit zu tun zu haben schien. Nach einer ersten Bereinigung und unsererseits einer Absicherung, hiess es für mich, hineinzutauchen in diese militärische Basis, als die sie sich präsentierte. Der Dachs war in seiner Kraft präsent und auch sonst gab es da eine “gesammelte Kraft”, die das ganze Unterfangen zu schützen schien. Unsichtbarkeit auf einer bestimmten Ebene war für sein Gelingen Voraussetzung. Auch von unseren Heimatsternen gab es Rückhalt, denn das Gehirn, das nun befreit werden sollte, war natürlich in bestimmte Machtstrukturen eingebunden und abgesichert.

Während “Grossvater” draussen blieb, machte ich mich an den Abstieg, hinein in etwas, das ich nicht kannte. Sein Gehirn musste von besonderer Bedeutung gewesen sein, weil es bis heute in einer so entfernten und geheimen Basis untergebracht und damit unter eisernem Schutz steht. Es ging weit hinunter, vorbei an allen Sicherheitsschranken – halb-schwebend und halb-fallend. Das Wissen um solche Anlagen, das ich von meiner langen Reise mitgebracht hatte, war dabei sehr unterstützend…

Erst in einer Tiefe, die schon ziemlich unheimlich war, landete ich wieder auf meinen Füssen. Nach einer kurzen Zeit der Orientierung schaute ich mich ein wenig um und ich sah vieles da liegen, was man als ausserirdisch bezeichnen könnte. Ganz versteckt und weit hinten zeigte sich dann eine kleine Gefängniszelle, aus der es blau hervorleuchtete. Als ich mich trotz enormer energetischer Widerstände näherte, sah ich, dass sich dort das befand, wonach ich suchte. Ein blaues Licht überstrahlte alles in seiner Umgebung.

Ich nahm es in Empfang und war im nächsten Moment bereits wieder oben im Freien. “Grossvater” wurde nun aber zurück-gerufen und zwar in unsere Sternenheimat auf Cassiopeia. Dort sollte in nächster Zeit alles geheilt und dann verbunden und aktiviert werden. Die Übergabe erfolgte oberhalb von Manhatten, diesem einstigen Kraftplatz, welcher später von Atlantis-Abtrünnigen übernommen wurde und dann eine ganz zentrale Rolle beim Untergang von deren Kontinent spielte.

Merkwürdigerweise aktivierten sich damit nun die drei Plätze im Pazifik zu einer Spirale und das Dreieck [2], das sie bilden, wurde wieder mehr-dimensional. Man hatte es einst über das Lemurische Reich als das “allsehende Auge” aufgespannt… um es dann langsam aber stetig unter Kontrolle bringen zu können. Klarerweise war alles gut organisiert und koordiniert, denn die elitäre Macht, welche sich die Erde ergriffen hat, hat viele Möglichkeiten, dem “Rest der Welt” um ein paar Schritte voraus zu sein – zumindest auf der dreidimensionalen Ebene.

Ein solches Auge in einem Dreieck erscheint meist sehr imposant und seine magisch-dunkle Wirklung ist sprichwörtlich. Dennoch aber ist es im eigentlichen Sinne blind. Riesen in biblischen und sonstigen antiken Erzählungen werden oft mit einem Auge dargestellt, was neben einer beeindruckenden physischen Erscheinung darauf hinweist, dass sie nur eindimensional sehen können. Wir aber haben drei solcher Augen … und das “dritte Auge” auf der Stirn bildet mit den physischen Augen ebenfalls ein Dreieck – eines, das uns die Welt über die materiell-physische hinaus öffnen kann.

Die Hopi erwähnen dieses “dritte Auge” immer wieder, wenn sie von den Kachinas erzählen und von der Notwendigkeit, die eigenen Fähigkeiten auf allen Ebenen ein Leben lang zu schulen. Sie hatten dafür spezielle Einrichtungen und die Bildung erfolgte in mehreren, nämlich in vier Stufen. Das “dritte Auge” galt ihnen als die Fähigkeit der Erfassung von Wirklichkeiten, die über die sichtbare Ebene hinausgehen. Es macht “hell-sichtig”. Aber der Umgang damit will gelernt werden.

Nach Ende der Wanderung, sagte “Weisser Bär”, gaben die Kachinas uns das Dritte Auge, und wir sahen alles – das Verschwinden des Mutterlandes und der Inseln. Doch man wird, wie es seinen weiteren Erzählungen zu entnehmen ist, dieses “dritte Auge” wieder verlieren, wenn man sich nicht an die Ordnung und die Regeln der Schöpfung hält. So ist es auch den Atlantern geschehen, die von den Kachinas verlassen wurden, als sie begannen, ihre eigenen egoistischen und schöpfungsfeindlichen Pläne durchzusetzen.

Auf mich wartete zunächst eine weitere Aufgabe und ich begab mich hinüber nach Hawaii, jene Inselgruppe, die noch aus der ersten Welt stammt, wie die Hopi es nennen… vom Mutterkontinent MU. Er war die Entsprechung von der Sternenwelt Cassiopeia hier auf dem Planeten Erde, weil man dort zum Teil ähnliche Bedingungen vorgefunden hat und weil man ähnliche Erfahrungen mit anderen Rassen und Völkern in der Galaxie gemacht hat. An einem Wasserfall warteten einige Gruppen der “Little People”, der Menehune, wie man sie dort nennt. Ich verstand, dass zur Befreiung der Kapazität dieses “blauen Gehirns” auch hier eine Zeremonie notwendig sei. Durch die Öffnung des Dreiecks im Pazifik, welches – wie ich hörte – einst den Kontinent der dritten Welt darstellte, war die Verbindung auch nach oben, nämlich zu Cassiopeia, wieder hergestellt.

Verbunden mit den Menehune waren da nun auf einmal die Hopi. Und sie tanzten, trommelten, beteten, segneten. Plötzlich waren wir verbunden mit den Sternenvölkern von Cepheus, das die wahre Heimat dieses “Grossvaters” zu sein scheint. Gemeinsam mit den Völkern von Cassiopeia lenken sie seit langem schon die Geschicke der Erde. Beide drehen sich dabei im Norden um den heutigen Polarstern, was zwar eine grosse Verschiebung bedeutete, nachdem die Erdachse gekippt war, doch man hatte das Beste daraus gemacht..

Mein Blick ging nun zu jenem Stern hinaus, der blau zu leuchten schien und auf dem dieses blau leuchtende Gehirn vorerst aufbewahrt wurde… Als ich mich später dann damit beschäftigte, fand ich heraus, dass er Gamma-Cassiopeia heisst und dass er tatsächlich blau leuchtet. Es war auch jener Stern, in den damals vor meinen Augen der Feuertropfen eines “Kometen” hineinfiel, als ich gerade auf dem Schiff Cassiopeia vor der Stadt Jeddah, der “Grabstätte der Eva”, am Eingang zu Saudiarabien stand.

Der Dachs war auch jetzt zugegen und seine Aufgabe war es, mich tief in den Wasserfall hinein mitzunehmen. Da kam alles zum Stillstand und es war dunkel dort. In einem Kessel zeigte sich das blau leuchtende Gehirn und es war nun entgegen zu nehmen. Plötzlich stand “Grossvater” vor mir – bereit, es selber zu übernehmen. Er strahlte. Damit traten wir aus dem Raum hinter dem Wasserfall wieder hinaus und wir kehrten zu jenem Platz in Canada zurück, den wir zuvor verlassen hatten, um das geheimnisvolle Gehirn von “Grossvater” zu finden.

Wir betrachteten nun die Vorrichtungen dort, die eigentlich alles aufwiesen, was für die Handhabung eines Dimensionentors und damit auch des “dritten Auges” notwendig ist. Es handelte sich dabei um die “Navigations-Vorrichtungen” für “das Boot” und die Skizze auf dem Felsen zeigte, was für die Steuerung zu tun war. Anders, als bei den Atlantern war dazu jedoch keine Technik notwendig.

Die Geschichte ging weiter… und “Weisser Bär” erzählt von denjenigen, die damals den Völkern voraus gegangen sind. Sie überblickten die Lage und damit den Zustand des neuen Kontinents. Als sie den Kontinent auftauchen sahen, hatten sie bereits die ersten Vorbereitungen getroffen. Bevor dann die ersten Gruppen von Menschen dort ankamen, war auf dem aus dem Meer empor gekommenen Landrücken eine Stadt gebaut worden, die grösser war, als jede der bekannten Städte zuvor. Denn unzählige Menschen sollten hierher kommen und der Name dieses Platzes war damals Táotoóma – eine Stadt, die aufblühte und ihren Bewohnern nach den grossen Entbehrungen der langen Wanderzeit Ruhe und Frieden gewähren sollte.

Die (späteren) Hopi waren damals diejenigen, die als letzte kamen und mit ihnen waren die Wanderungen abgeschlossen. Aufgrund ihres Tuns und ihres Wissen sollten sie es sein, die die Führung über die Völker während der “vierten Welt” übernahmen, allen voran der Bärenclan, die Vorfahren des “Weissen Bären”.

Als “Grossvater” nun auf diese Stadt im Süden und auf ihre Menschen blickte … kam ein Glanz in seine Augen, der ihn mit einem Mal anders aussehen liess. Er wirkte “entrückt” und er hob die Hand, als würde er sie grüssen. Mehr noch aber waren da jene Wesen, von denen wir bereits gehört haben. Sie “standen” oberhalb der Stadt und sie grüssten zurück. Langsam entzog er sich damit meinen Blicken und die Wege von “Grossvater” und der “Indianerin” schienen sich zu trennen. Würde er nun heimkehren zu seiner Sternenfamilie auf “Cepheus”? Und würde er jemals wieder zurückkehren?

Wir gingen nun der Sonnenfinsternis dieses Sommers entgegen und ich spürte eine grosse Spannung, während sich immer wieder Visionen ihren Weg bahnten – vor allem von diesen Völkern damals. Jene geheimnisvolle Stadt im heutigen Südamerika war einst aus dem höchsten Bewusstsein der Schöpferkraft bestimmter Wesen erbaut worden. Sie kannten den Plan und die Zukunft der Völker aus der “dritten Welt”. Die Menschen, die dort angekommen waren, wussten um ihre Führung und sie achteten deren Anweisungen, dass es für sie wichtig sei, die Ordnung der Schöpfung zur Grundlage ihres Denkens und Handelns zu machen.

Das ging für eine Weile gut. Doch es kam die Zeit, als einzelne von ihnen und auch ganze Clans abzuweichen begannen vom “wahren Weg”. Es kam zu Auseinandersetzungen aufgrund von machthungrigen Führern und viele trugen diese Entwicklung mit. Darin spielten wiederum gewisse Gruppierungen und Herrscher aus Atlantis eine unrühmliche Rolle – so die Erzählungen der Hopi. Die Lage spitzte sich gefährlich zu und schliesslich musste die grosse Stadt zerstört werden. Die heutige archäologische Stätte von Tiahuanaco in der Nähe des Titicaca-Sees ist vielleicht noch ein kleiner Teil davon und mehr noch stammt es aus späteren Kulturen. Heute liegt der See tausende Meter höher als damals zu Beginn der Besiedelung. Denn der Kontinent hatte sich über die Jahrtausende an dieser Seite nach und nach noch weiter aus dem Meer gehoben.

Als wir im Jahr 2015 in Bolivien am Titicaca-See waren, gab es zu Frühlingsbeginn eine Sonnenfinsternis. Die Sonne verfinsterte sich dabei vollständig über Grönland und Island, während es von Nordwest-Afrika über Europa, im Nahen Osten und über grossen Teilen Russlands eine partielle Finsternis gab. An diesem Tag besuchten wir die Isla de la Luna, die Mond-Insel, und ein paar Tage zuvor waren wir in der antiken “Stadt” Tiahuanaco, von der ich damals schrieb:

Zwei Tage vor der Reise meldete sich also der Kondor, der grösste Geier der Welt, mit einer Flügelspannweite von vier Metern. Seine Aufgabe ist es, ein Gleichgewicht zwischen Leben und Tod herzustellen und all das aus dem Kreislauf heraus zu nehmen, was das Leben und seine Entwicklung gefährdet. Er lehrt uns deshalb, dass Zerstörung ein unentbehrlicher Akt der Schöpfung ist – und das ist der Teil der weiblichen Kraft. Der Kondor repräsentiert auch den weiblichen Gegenpart zum männlichen Part des Adlers, der vor allem ein Zeichen der Macht im Norden und in der westlichen Welt geworden ist. Sein „Erscheinen“ war dann doch sehr überraschend: zum einen, weil es ihn hier am Titicaca-See nicht gibt und zum anderen, weil er eine überaus machtvolle Kraft darstellt. Schon in Canada kam es zu einer „Begegnung“ mit den Ältesten von Mu, die den Planeten Erde hüteten – lange, bevor die ersten Zivilisationen entstanden sind. Es waren die Drachen-Erdhüter.

Als der mächtige Kondor kam und wir beide gemeinsam von hier in Copacabana die Herzkraft nach Süden in die monumentale Anlage von Tiahuanaco (Tiwanaco) brachten, waren sie wieder da. Er rief sie und sie bildeten den Kreis der Ältesten. Nachdem sie sich verneigten, um ihm ihre Dankbarkeit zu zeigen, stimmten sie sich ein, damit sie seine Botschaft verstehen konnten. Der Kondor sass oben am Haupttor der Anlage, mit dem Rücken zum Osten… und seine Rede war klar: Dieser Platz war einst der Zugang zum Feuer. Das war zu einer Zeit, als die Erde von allen Lebewesen respektiert, genährt und geliebt war. Wegen ihrer Fülle und ihres inneren Leuchtens aber beneidete man sie, und die Eifersucht von einigne Rassen im All schlug immer mehr in Wut und Feindseligkeit um. Die Erde aber gab all denen, die kamen, um hier zu sein und ihre kreative Kraft zu erproben… bis sie dann mehr und mehr erobert und geplündert wurde und langsam auch zerstört.

Während die Mu-Hüter nach innen gingen, um darüber nach zu sinnen, zeigt sich draussen wieder der Falken-Feuervogel… Sie hatten sich damals ins Innere der Erde zurückgezogen und dabei enorme Kraftpunkte gebildet, die über das ganze Erdfeld verteilt waren. Das aber ist nicht unbemerkt gebliebten und die mächtigen Götter begannen sie zu überbauen. Eindrucksvoll und vor allem riesig waren ihre Tempelplätze und astronomischen Einrichtungen. Sie waren nämlich davon besessen, die Erde und ihren Bezug zu anderen Planeten des Sonnensystems und zur Galaxie zu vermessen und vor allem nicht zu übersehen, wann bestimmte Zyklen zu Ende gehen.

Die Erdhüter aber waren eingestimmt und sie brauchten nichts davon, um zu wissen, wann für bestimmte Dinge die Zeit gekommen war. Die Erbauer dieser riesigen Anlagen nutzten daher auf bestimmte Weise ihre Kraft. Wirklich berühren aber konnten sie sie nicht. Deshalb mussten sie auch mit ihren umfangreichen Sonnenkulten das ersetzen, was ihnen fehlte: das Feuer der Schöpferkraft. Und sie brauchten Anbeter und Bewunderer. Das war die Nahrung eines solchen Kultes – während ursprünglich die Erde selber Nahrung war für alle, die hierher kamen… auf dass sie zu ihrer höchsten Entwicklung gelangen konnten: jeder einmalig, wie er war und doch für alle dieselben Chancen. Das ist auch die Blaupause für den Planeten Erde – welche jedoch in den vergangenen Jahrtausenden radikal überschrieben wurde, sodass wir sie oft nicht mehr erkennen können und dann glauben müssen, was man uns als wichtig vorsetzt bzw. in welche Rollen man uns zwingt (das sind millionenfach Sklavenrollen und Opferrollen…).

Doch diese Zeit geht nun zu Ende und so wie wir Drei hier, sind auch andere unterwegs, um die letzten Vorbereitungen zu treffen, damit der Wandel nun in Richtung Neustart gelenkt werden kann. Der Kondor selber jedenfalls zeigte sich als der Hüter der Kraft im Gebiet von Tiahuanaco. Unter dieser Anlage aber befindet sich der Zugang zum Feuer, das alles Leben antreibt und erhält und dessen Kraft schwach geworden ist. Doch der Kondor, als Hüter des Weiblichen und seiner Urkraft, hat die Glut gehütet, bis die Zeit gekommen ist. […]

Nach vielen Jahrtausenden steht nun also die Initiation durch das Feuer bevor. Tiahuanaco ist der Platz der Schöpfung, und er wird seit langem schon beherrscht vom Schöpfergott Wiracocha bzw. vom Sonnengott Inti, die beide als „grosser Mann (Riese) mit weisser Haut und einem Bart“ beschrieben werden. Das ist auch der wahre Ursprung für die Vorstellung von Gott als (alten) Mann mit einem Bart in den christlichen Religionen.

Unterhalb der heutigen Ruinenstadt liegt also das, was einst erbaut wurde, um die ankommenden Völker vom sinkenden Kontinent in Empfang zu nehmen. Mit den Erzählungen von “Weisser Bär” begann ich die Dinge besser zu verstehen und die vielen Schichten zu betrachten, die sich über die Geschichte dieser Zeit gelegt hatten. Und langsam wurde es damit möglich, nun auch in die ganz tiefen Geheimnisse hinein zu blicken. Die Hopi nennen diesen Teil, der als erster vom neuen Kontinent auftauchte, Táotoóma – den “Ort, den der Arm der Sonne berührt hat”. Die Adler, die vom alten Kontinent ausgesandt wurden, hatten ihn gesichtet. Die ersten Clans, nämlich die auf den fliegenden Schilden, erbauten dann die Stadt. Das sei vor 80.000 Jahren gewesen. Damals war der andere Kontinent gesunken. Es lebten viele Völker dort und die Hopi waren eines von ihnen.

In jenen Tagen, als ich mich mit diesen Dingen auseinander setzte, gab es eine totale Sonnenfinsternis. Das war Anfang Juli 2019. Sie ging genau über den Bereich des ehemaligen Kásskara, des alten Kontinents. Und sie endete dort, wo die Völker ihr Leben in der Vierten Welt fortsetzen: im heutigen Südamerika. Für uns alle geht es nun darum, dass wir unsere natürliche Ordnung und unsere innere Kraft wieder zurück gewinnen.

Zu Beginn der Finsternis nahm ich die Hopi-Pfeife (die ich erst einen Tag zuvor nach langer Zeit wieder gefunden hatte), um mich mit ihnen zu verbinden und ich „befand“ mich dazu an jenem Platz in Canada, an dem sich einst ein dimensionales Tor befand. Dann war da plötzlich der Dachs-Clan, der einst aus der Unterwelt kam, aus der Finsternis des sinkenden Kontinents und der sich nach der anstrengenden und langen Wanderung um die Gesundheit der Völker kümmerte. Wir begrüssten einander wie alte Freunde. Es war genau eine Woche her, dass ich den toten Dachs auf der Strasse liegen sah… und ich dankte ihm, dass er mir eine Botschaft gegeben hatte und mich in seine Tiefen führte.

Damals schon, während unserer Reise nach Bolivien, war eine erste Öffnung jener Kammer möglich gewesen, die einst verschlossen worden war, um das Geheimnis des Feuers zu hüten in den Zeiten der Übergriffe durch ein Volk aus dem Osten. Auch im Norden konnte zuvor die Kammer geöffnet werden, die den Zugang zu den Steuerungseinheiten wieder ermöglichen würde, welcher ebenfalls seit Jahrtausenden verschlossen war.

Die Finsternis strebte ihrem Höhepunkt entgegen und ich blickte nach Süden… Da sah ich “Grossvater” über jenen Platz schreiten, der einst eine riesige Stadt war. Sein blaues Gewand leuchtete und er öffnete das Tor zu dieser Stadt und damit den Zutritt zur alten Kammer tief drinnen im Felsen. Ich war froh, ihn wieder zu sehen, konnte aber zunächst kaum begreifen, was vor sich ging. Doch ich spürte die Drachenkraft im See weiter oben im Norden aufwallen. Über lange Zeit hatte sie das Geheimnis gehütet und jetzt schien sie bereit, sich selber wieder ganz zu öffnen.

Ich wurde aufgefordert, den “Pilotensitz”, den Platz hoch oben am Felsen einzunehmen und damit die Steuerung über das Boot zu übernehmen, das nun wieder den Zugang zu anderen Dimensionen ermöglichen wird. Keiner aber wird dort eintreten, wenn er nicht die nötige Reife dafür erlangt hat. Es war immer das Bestreben der Kachinas, die Menschen zu dieser Reife zu führen.

Dann zeigten sich die beiden Kammern, die seit wenigen Jahren geöffnet sind und die jetzt wieder aktiviert werden. Sie tragen die alten Schätze aus dem Urkontinent MU in sich und sie werden nun freigesetzt. Zwischen den Kammern befindet sich das heutige Zuhause der Hopi. Sie waren dabei, als in diesen Momenten die Erde und die Menschheit aus der Dauerschleife des Karma-Rades herausgehoben wurden.

“Grossvater” stand drüben im Licht der grossen Veränderungen und sein Bewusstsein strahlte. Man hatte damals gehofft, dass man Zugang bekommen würde zu seinem technischen Wissen, wenn man sein Gehirn einbunkert. Und man hat dabei auch einiges erreicht, ähnlich wie es später auch einem Nicola Tesla oder einem Viktor Schauberger ergangen ist. Dennoch schützen sich diese Dimensionen selber und es werden nur jene Zugang zu ihnen haben, die dafür bereit sind. Vielleicht haben wir nun die Reife, in sie einzutreten.

Ich lernte nun, dass “Grossvater” damals dabei war, als die ersten führenden Wesen der bereits wandernden Völker auf dem neuen Kontinent landeten. Und sie bereiteten alles für sie vor… Wir im Norden hüteten zu dieser Zeit die andere Kammer und wir sorgten dafür, dass bei Gefahr der dimensionale Zugang verschlossen wurde. Beide Gruppen halfen den dritten Zyklus zu beenden und im Übergang unterstützend da zu sein.

Es gab eine längere Zeit des Friedens in der grossen Stadt, die man heute Tiahuanaco nennt, und die Stämme kamen zur Ruhe, erzählt “Weisser Bär”. Die Kachinas zeigten ihnen, wie sie das Land bebauen und den neuen Kontinent erforschen konnten. Und dann gab es ganz langsam und allmählich doch wieder Leute, die eigene Vorstellungen davon hatten, wie man dem göttlichen Schöpfer zu gehorchen habe. Sie begannen, vom rechten Weg abzuweichen, den ihre Vorfahren gekannt haben. … Die Kachinas versuchten sie davon abzuhalten, ins Weltall zu fliegen. Es soll uns verschlossen bleiben, bis wir unsere Aufgaben in unserer hiesigen Welt erfüllt haben. So die Worte des Hopi-Ältesten.

Daraufhin sei die Stadt dann zerstört worden. Erneut begann eine Wanderung von mehreren tausend Jahren und es ging nun weiter, Richtung Norden hinauf. Der Weg war beschwerlich, weil es in den Tiefebenen oft tropisch heiss war und das war ungewohnt für die Völker, die aus klaren, kühlen Verhältnissen in den Bergen kamen. Die Wege der Völker trennten sich nun und diejenigen, die heute Hopi genannt werden, zogen nach Norden… weg von den Abtrünnigen. Nach und nach folgten ihnen auch andere und sie standen in telepathischer Verbindung zueinander. Wieder halfen ihnen die Kachinas bei der Wanderung, aber sie zeigten sich nicht mehr in körperlicher Form. Das alles verlief über viele Jahrhunderte hinweg… während sie bei jenen, die blieben, die Erinnerung an das löschten, was geschehen war. Und nur die Hopi wussten, was sich damals zugetragen hat.

Es war der Bären-Clan, der zur Führerschaft in der Vierten Welt ausersehen war – jener, zu dem die väterlichen Vorfahren von “Weisser Bär” gehörten. Ihm wurde eine Gottheit zugordnet, die Éototo hiess. Ein zweiter Clan, der die gleichen Erfahrungen wie er hatte, war der Bogen-Clan. Dann gab es noch ein paar andere. Doch die Geschichte des Bogen-Clans war am vollständigsten. Nur dieser Clan sei es auch, so der “Weisse Bär”, der als einziger die Zeremonie der “Alten, die vom Himmel kamen” feiert.

Einige der Clans wanderten bis an die heutige canadische Grenze hinauf und dort standen sie dann vor einer Wand aus Eis. Die Luft war inzwischen kühler und angenehmer geworden und die Lebensbedingungen wurden annehmbar. Auch nach Osten hin setzten sich die Wanderungen für längere Zeit fort, bis der Bereich der heutigen Vereinigten Staaten besiedelt war. Lange wanderten auch die Hopi-Stämme, bis sie schliesslich jenen Platz fanden, an dem sie heute noch leben.

Copyright: Magda Wimmer – Das Feuer hüten

 

[1] Hintergrund: die Amazonen! “Die Welt”: https://www.welt.de/kultur/article9374980/Krieg-ist-Liebe-so-sahen-es-die-Amazonen.html – Krieg ist Liebe! https://www.welt.de/kultur/article1865591/Penthesilea-und-ihre-toedlichen-Schwestern.html = Frauen, Kämpferinnen (siehe heutige Frauen an der Macht!)

[2] Der Titicaca-See konnte nicht für das Karma-Rad verwendet werden. Die Präsenz der Drachen Hüter (auch oben in Canada) hat das verhindert. Oben aber, in den Bergen, hat man “die Spinne” gewähren lassen, weil man wusste, dass man sie dort “unter der Hüterschaft” und damit unter Kontrolle hat…

 

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