Finale 1

 

Kapitel 7: Dreizehn

 

Eigentlich waren für dieses Buch anfangs dreizehn Kapitel vorgesehen gewesen. Und es fühlte sich auch lange nach einem Projekt an, das in Zeiten wie diesen kaum durchführbar ist. Dennoch schrieb ich daran, wann immer es mir möglich war… Bis dann Anfang dieses Jahres (2021) ein “Informationsblitz” die Vorgaben plötzlich veränderte. Es hiess da, dass die Reisen und Arbeiten bis zum (neuerlichen) Beginn des Buchschreibens im Jahr 2019 bereits die ersten sechs Kapitel gewesen seien. Das bedeutete, dass ich eigentlich nun bereits “auf halbem Wege” war. Und damit veränderten sich die Vorzeichen. Der grosse Druck, der über allem lag, fiel weg und ich wusste plötzlich, dass ich es schaffen konnte. Es war wie ein Drehpunkt, der das Projekt in seine Zielgerade lenkte.

Immer noch war es herausfordernd genug, mir Zeit frei zu machen für das Schreiben und die Arbeiten der vergangenen Jahre, die sich in ein paar tausend Seiten Updates auf meinen Webseiten spiegeln, noch einmal durchzugehen. Das war notwendig, um auf diese Weise für mich selber die Zusammenhänge sehen zu können und dann das bereits Geschehene zu einem grösseren Bild zusammenlegen zu können. Das war auch für mein eigenes Selbstverständnis wichtig, denn in den langen Jahren von endlos sich aneinander reihenden grossen und kleineren Arbeiten kann oft das Gefühl entstehen, dass nichts weitergeht oder dass sich wenig verändert. Als ich dann aber den grossen Bogen gezogen habe, war der Eindruck doch ein ganz anderer und es war erstaunlich, wie sich die Dinge nahtlos und vollkommen stimmig aneinander reihten. An vieles konnte ich mich dabei im Detail gar nicht mehr erinnern.

Bei solchen Arbeiten ist es überaus wichtig, schnell wieder alles soweit loszulassen, dass Raum für Neues entstehen kann… und dabei jener Kraft bedingungslos zu vertrauen, die durch alles pulsiert und das Leben im Innersten zusammenhält. Während eines solchen Tuns kann man sich zwar oft ganz anders fühlen, nämlich unfähig, machtlos oder überfordert. Dann aber ist es notwendig, einfach zu tun, was zu tun ist – in der Haltung, dass es perfekt und vollendet sein wird. Das war immer wieder auch meine “Strategie”, und sie entspringt einem grundlegenden Vertrauen in das Leben und dem Wissen, dass darin nie etwas “schief” gehen kann, was auch immer geschieht.

Die Ablehnung einer Amputation meines Beines damals in jungen Jahren kam aus der tiefen Überzeugung, dass der Körper mit allem umgehen kann, selbst mit medizinischen Fehlern… und dass ich es deshalb auf jeden Fall überleben werde, auch wenn man mir das Gegenteil angedroht hat. Ich sah das Bein, wie es gesundete, auch wenn es ein langer Weg sein würde, was ich damals jedoch weder wusste noch ahnte. Und es lehrte mich, einen ganz anderen Weg zu gehen, als den, den ich mir bis dahin vorgestellt hatte. In Wahrheit aber war er von Anfang an bereits angelegt. Oft dauert es jedoch, bis man versteht, was man zu tun hat und bis man es dann auch praktisch umsetzt.

In diesem Leben angekommen, war ich von Anfang an auf mich geworfen… Es war deshalb notwendig, immer wieder tief zu graben und im Alleingang Dinge zu machen, die anderen mehr als fremd waren. Oft hatte ich dabei freilich das Gefühl, dass mit mir etwas falsch sein müsse, da doch alle anderen in eine komplett andere Richtung schauten und gingen. Niemand würde mir auch jemals etwas davon erzählen, wo Seelen herkommen und dass sie eine Aufgabe haben können, die abweicht vom Grossteil der Menschen. Es lag deshalb oft eine tiefgehende Verzweiflung in meinen Versuchen, die Wahrheit – meine Wahrheit – zu finden und mich verständlich zu machen.

Allein auf weiter Flur und in das falsche Nest geworfen, das war lange mein Eindruck. Bis ich schliesslich überhaupt aus allem hinausgeworfen wurde… und mehr noch hinein in den Abgrund. Doch so, wie ich mich auch vorher auf eine bestimmte Weise nie einsam gefühlt habe, so war auch dieser Abgrund gefüllt mit Dingen, auf die ich nun langsam hinschauen und hinhören lernte. Dreizehn Jahre waren es insgesamt, bis ich dann wieder auf meinen Beinen stand – auf meinen eigenen Beinen.

03Die Richtung war dabei klarer geworden und die Konturen meiner Aufgaben zeigten sich, genauso wie ein grösserer Zusammenhang. Auf dem Weg bleiben und tun, was zu tun ist, lautete die Devise. Und es war unwichtig, ob ich immer sofort verstand, warum das so zu sein hatte und auch, worum es genau ging. Genauso unwichtig war es, dass andere akzeptierten, was ich machte. In den neunziger Jahren stiess eine solche Arbeit in der westlichen Welt sowieso noch überall auf breite Ablehnung.

Erst in meiner “alten Heimat” in Canada und in den Amerikas begann ich langsam zu erfahren, dass dieser Seelenweg, wie ich es nenne, auch von anderen gegangen wird oder zumindest früher einmal gegangen wurde. Langsam verstand ich auch, warum Europa mir so fremd war. Die Natur begann wieder mit mir zu sprechen und meine eigene Natur erwachte. Ich war da: einfach im Dienst an der Erde und der Menschheit. “Take them back, bring them home”, so hatte einmal eine Ureinwohnerin meine Aufgabe formuliert: “Bringe sie zurück, bringe sie nach Hause”. Das kam auch meinem eigenen Gefühl ganz nahe.

Dann war da dieser plötzliche Ruf in die Länder der Maya und damit verbunden die Auseinandersetzung mit ihrem uralten Wissen und das Wandern durch ihre Welt in schlafwandlerischer Sicherheit, mit der ich überall alte Spuren sicherte und eine Bestandsaufnahme machte, ohne dabei etwas zu planen, zu wollen oder genaueres zu wissen und trotz körperlicher Gehbehinderung. Auch die folgenden Jahre erschienen wie eine Pionierarbeit, ohne Absprache mit anderen, ohne Anleitung, ohne Richtlinien, ohne jegliche Garantien und Sicherheiten… vor allem finanziell, denn es war stets eine Arbeit, die ich selber zu organisieren und auch zu bezahlen hatte.

Erst in der letzten Zeit tauchten dann konkretere Erinnerungen an die alte Gruppe von Hütern auf, die immer da war, wenn auch unsichtbar. Damals wie heute geschieht unser Tun im Hintergrund und in einer Welt, die in einer radikalen Veränderung ist. Wir sind da, um den Übergang zu sichern, die instabile Welt dort zu halten, wo es notwendig ist, um schliesslich fallen zu lassen, was an seinem Ende angekommen ist. Der Schwerpunkt liegt dabei darauf, die innere Welt zu stärken und den Seelenboden zurück zu gewinnen, während Dinge wie Erfolg, Status, Geld, Karriere… wie leere Hülsen einer Welt erscheinen, die innerlich unlebendig und krank geworden ist.

Über viele Jahre hinweg lag der Schwerpunkt meiner Arbeiten auf der Mutterkraft, der Frauenkraft… denn es war überall und oft schmerzlich sichtbar, wie geschunden und krank sie war und wie sie in den westlichen Gesellschaft überhaupt am Boden lag. Sie musste zuerst geheilt werden, weil sie es ist, Leben gibt und nährt… und die am Ende zurückgibt, was vergänglich ist, um daraus wieder neues Leben zu schaffen. Die Grundlagen für ihre Heilung sind gelegt, wenn sich die Menschheit auch nur schwer aus ihren gewohnten Mustern und aus ihrem Leiden zu lösen vermag.

Jetzt erst kann auf diesem Fundament die grosse Wunde behandelt werden, welche Erde und Menschheit seit vielen Jahrtausenden tragen: Die amoklaufende und scheinbar männliche Kraft, die die lebengebende weibliche Kraft auf allen Ebenen zu vernichten droht, indem sie spaltet, manipuliert und Krieg spielt. Es ist jedoch eine Fremdkraft, die sich hier auf unserem Planeten eingenistet hat… Sie hat eigentlich wenig zu tun mit der menschlich-männlichen Urkraft, weil sie in Wirklichkeit tot und kraftlos ist aufgrund der Tatsache, dass sie keine Verbindung zur Lebensquelle hat.

Wir werden deshalb zum Verständnis all dessen, was hier läuft, ein Bewusstsein von unserer Geschichte und unserer Bedeutung im Rahmen der galaktischen und kosmischen Schöpfungsordung brauchen. Es geht dabei um das wirkliche Wissen um die Dinge und Zusammenhänge, statt um das Glauben von Dingen, die uns von eben dieser Fremdherrschaft gefüttert werden und die wir bisher einfach geschluckt haben. Ein solches Bewusstsein aber ist bereits Teil einer gesunden männlich-väterlichen Kraft. Ist die Wunde geheilt und sind die Gräben geschlossen, werden die beiden polaren Kräfte ihren gemeinsamen Tanz wieder aufnehmen und fortsetzen können und damit das Feuer des Lebens hier neu entfachen. Es wird dann die Aufgabe einer erwachten und bewussten Menschheit sein, dieses Feuer weiterhin gut zu hüten und es lebendig zu halten.

Mit den Überlieferungen der Hopi, wie sie in diesem Buch über den Untergang einer Welt und dem Aufgang einer neuen Welt beschrieben werden, habe ich erst zu verstehen begonnen, dass es auf dem Planeten Erde über viele Jahrtausende hinweg bereits zwei grundverschiedene Wege gegeben hat, Menschen zu schaffen und sie zu zivilisieren. In beiden Fällen war dieser Prozess sozusagen “von aussen” in die Wege geleitet und gelenkt worden. Die Erde wurde also besiedelt, nachdem sie einen für biologische Lebewesen verträglichen Zustand erreicht hatte.

Der Ursprung der menschlichen Zivilisation in den Welten davor und auch ihr Entwicklungsstand zu jenem Zeitpunkt, als es noch den Urkontinent gab, der von vielen MU genannt wird, liegt scheinbar völlig im Dunkeln. Die Erzählung der Hopi beginnt mit der “dritten Welt”. Doch sie haben auch Erinnerungen an den Untergang der ersten Welt als auch von der zweiten Welt, in denen sie, wie sie sagen, bereits gelebt haben.

Sie nennen auch konkrete Plätze, wie etwa Hawaii, das sie als Relikt aus der ersten Welt und den amerikanischen Kontinent als zweite Welt, der dann als vierte Welt wieder aufgetaucht ist. Die erste Welt, so sagen sie, sei durch Feuer untergegangen und die zweite Welt durch Eis. Die dritte Welt war für die späteren Hopi Kásskara, der grosse Kontinent inmitten des heutigen pazifischen Ozeans. Sie berichten auch von einem Volk im Osten, das es damals schon gab und die wir heute Atlanter nennen würden.

Die Haltung der Völker im Pazifik war geprägt von einer grossen Achtung gegenüber der Natur, ihrer eigenen Natur und den Gesetzen des Universums. Sie zu lernen stand im Mittelpunkt ihres Interesses und höheres Bewusstsein durch Wissen war deshalb das Ziel ihres Seins. Was die Clans und Völker betrifft, die dort lebten, so gab es auch damals keine Einheit[1]… weshalb man immer wieder auch feststellen musste, dass viele sich damit schwer taten, den “Weg des Schöpfers” einzuhalten. Das wurde besonders augenscheinlich, als dieses Volk aus dem Osten immer mehr ihre Ruhe störte und sie herausforderte, einen anderen Weg zu gehen.

Es war eine völlig andere Strategie, aktiver und aggressiver… aufgebaut auf der Einstellung, dass man die Gesetze des Universums den eigenen Bedürfnissen und dem eigenen Willen einfach unterwerfen könne. Man war damit einigermassen erfolgreich – bis heute, wenn auch die Welt dadurch ziemlich krank geworden ist. Die Machthaber dort sahen es als ihr Recht an, andere zu verfolgten und zur Erweiterung der Macht einfach in deren Lebenswelt einzudringen.

Erobern und unterwerfen, den eigenen Willen durchsetzen und sich selbst zum Gott-Herrscher machen… das war spät-atlantisch und die Führenden der lemurischen Völker in Kásskara warnten stets vor einem solchen Verhalten. Sie gingen den anderen Weg: den der Lehre und der Bewusstwerdung sowie der Kultivierung der eigenen göttlichen Fähigkeiten, da jeder ihnen als ein Teil des Göttlichen insgesamt galt.

[1] vielleicht auch aufgrund der verschiedenen Sternenvölker, die dort anwesend waren

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Diese beiden völlig unterschiedlichen Ausrichtungen in der Lebenshaltung der Völker im Westen und im Osten entsprach auch deren jeweilige Führung: die Kachinas als geistig hoch entwickelte Wesen in menschlichen Körpern standen sanft im Hintergrund und sie lehrten “den Weg des Schöpfers”, der ihnen nahe war. Für sie konnte jeder Mensch ein Mit-Schöpfer sein, wenn er ein Bewusstsein dafür erlangt hat. Sie griffen nur ein, wenn es notwendig war, dann aber oft auch warnend. Ansonsten lebten sie abgesondert vom Volk und unter sich. Sie suchten Fähige im Volk und bildeten sie in ihren “Grossen Schulen der Gelehrsamkeit” aus, damit sie Führung übernehmen konnten.

Nur wenige, auch von den Clans, gingen diesen Weg, wie der Hopi-Älteste “Weisser Bär” berichtet. Der grösste Teil der Völker fiel immer wieder vom Weg ab und war ohne diese Kachina-Führung unfähig, sich in der Welt und im Leben zu orientieren. Wir kennen das heute auch von den Menschen, die führungslos vor sich hintreiben und damit oft in den Fängen von Heilslehrern, Gurus und religiösen Führern landen.

Anders gestaltete sich das Leben am “jüngeren Kontinent” weiter drüben im Osten. Dort vermischten sich aus bestimmten Gründen “die Götter”, die von oben kamen, mit den Menschen(frauen), was dazu führte, dass sie in die Tiefen der Materie hinein-fielen und dadurch nur mehr halb-göttlich, zugleich aber auch halb-menschlich waren. Poseidon, der sich mit der sterblichen Kleito aus Atlantis einliess, ist ein berühmtes Beispiel. Sie zeugten fünf männliche Zwillingspaare, heisst es. Und der Zeus-Sohn Poseidon selber übernahm die Macht über die Meere. Die Richtung war damit vorgegeben.

Diese Göttersöhne mussten dann auch andere Strategien anwenden, um ihre Macht zu erhalten, was dazu führte, dass sie ihre beeindruckenden Fähigkeiten – vor allem im technischen Bereich – mit den Menschen teilten und deshalb auch die Menschen im Laufe der Zeit eine andere Stärke entwickelten. Die allerdings wurde für den Planeten und die Menschheit insgesamt immer wieder zu einer hoch-gefährlichen Angelegenheit, was wir gerade in der heutigen Zeit wieder hautnah erleben. Es kam schliesslich zum Untergang der dritten Welt durch die Hybris der Gott-Menschen im Osten, wobei nach und nach beide Kontinente sanken: der im Pazifik über einen längeren Zeitraum und der atlantische später und schneller. Die Hopi berichten bei letzterem von einem “Eingriff von aussen”. Die dritte Welt wurde insgesamt aber durch Wasser vernichtet.

Die Feuerkraft ist in beiden Kulturen immer wieder gekippt. Und auch da hatten sie einen völlig unterschiedlichen Zugang. Während die eine Geschichten erzählt von der Schöpfung und ihren Wesen, vom Zusammenspiel aller Ebenen und Einzelwesen, von der Verantwortung des Menschen für sich und seine Welt und was geschieht, wenn er sie vergisst… erzählt die andere von Herrschern und Göttern, die die Geschicke der Erde lenken und von den Menschen, die ihnen untertan sind.

Diese Geschichten prägen das Kollektiv auf beiden Seiten und sie bringen immer wieder das hervor, was sie beinhalten. Das Feuer steht dabei stets im Mittelpunkt und es ist für die einen ein Teil der Grundelemente, das allen zur Verfügung steht, wenn sie dessen Handhabung lernen. Für die anderen jedoch ist es “Eigentum” der Götter, das oft nur dann seinen Weg auf die Erde gefunden hat, wenn es ihnen gestohlen wurde.

Feuer ist Macht, SChöpferkraft und Lebenskraft und sein Missbrauch durch die “Götter” scheint in vielen Geschichten durch. Das war vor allem dann der Fall, als einige dieser “Wesen aus dem Himmel” sich von ihrem Ursprung und damit vom Feuer abgetrennt hatten. Damit begann ein eigener Abschnitt für Erde und Menschheit… und wir befinden uns soeben in seiner Endphase. Schmerzhaft wird uns heute bewusst, was uns fehlt und dass bestimmte Mächte uns betrogen haben.

Wir haben dabei im Laufe der Zeit selber das Feuer des Lebens verloren und bewegen uns daher fast nur mehr an der Oberfläche, auf der wir für die brennenden Fragen und Probleme jedoch keine Antwort finden können. Genau das aber lässt viele jetzt unendlich hilflos fühlen und es scheint da niemand mehr zu sein, der mit souveräner Macht unsere Geschicke lenkt. Viele erkennen bereits, dass wir sie selber in die Hand nehmen müssen und dass wir es sind, die die Geschicke der Erde lenken müssen. Und dafür müssen wir das Feuer in uns wieder erwecken, uns für unser Leben hier wieder begeistern. Vor allem aber müssen wir Verantwortung übernehmen, für das, was wir sind und was unsere Rolle hier ist. Diesbezüglich stehen wir gerade am Anfang.

Es war anstrengend, mich aus den Untiefen einer “Gesellschaft” zu befreien, die für sich beansprucht, eine Zivilisation zu sein… und dabei zu wissen, dass ihr geistiger Niedergang sehr lange schon am Laufen ist. Aber es war wichtig, in beiden Welten zu leben, denn zum Brückenbauen muss man beide Seiten von innen heraus kennen. Ich konnte dabei erfahren, wie es sich anfühlt in einer Welt, in der die Götter “sich mit den Menschen einliessen” und ihnen damit einen Teil ihrer Götter-Fertigkeiten übertrugen.

Sie war deshalb auch auf eine bestimmte Weise auch erfolgreicher, vor allem, was ihren Fortbestand auf dem Planeten betrifft… erfolgreicher, als jene Welt, die von göttlichen Wesen zwar geführt wurde, die jedoch auf die Lernfähigkeit der Menschen setzte und an ihre höheren Fähigkeiten appellierte. Dieses Experiment ist nach vielen tausenden Jahren, nach Einschätzuung der heute dominierenden “Kultur”, einfach gescheitert. Sie sagt aber nicht dazu, dass das nur aufgrund ihrer Manipulationen, aufgrund ihrer unablässigen Unterwanderungen und aufgrund ihres endlosen Diebstahls an Energien von Menschheit und Erde möglich war.

Doch gibt es da viele Hochkulturen mit besonderen Bauten und Strukturen, welche die Wissenschaft bis heute weder zuordnen noch erklären kann, und mehr noch: es gar nicht will. Es ist auch eine “Wissenschaft”, die generell für das bezahlt wird, was sie zu sagen hat. Wenn wir jedoch in Reste dieser Kulturen blicken, indem wir den Blick über die dreidimensionale Ebene heben, dann werden wir langsam verstehen lernen, dass sie einen sehr wichtigen Teil unserer wahren Erdengeschichte repräsentieren.

Jene “Kultur” aber, die mittlerweile die ganze Erde überzogen hat, ohne sie dabei jedoch zu nähren und zu beleben – sie steht jetzt wieder einmal vor dem Abgrund: dieses Mal mit der gesamten Menschheit. Und sie beginnt sich nun radikal zu teilen in jene Seite, die den Göttern blind in den Abgrund folgt und in die andere, die langsam erfasst, dass es mehr gibt, als nur technischen Fortschritt und Götter-Allmacht. Es ist für uns nun überaus wichtig, dass wir beide Seiten kennen, denn am Ende werden wir beide zusammenführen müssen, wenn wir wollen, dass das Feuer des Lebens in uns wieder zu brennen beginnt. Dazu lenken wir zunächst den Blick auf jene Geschichten der westlichen Welt, die uns aufzeigen, wo und wie diese Feuerkraft auf dem Planeten gekippt ist.

Copyright: Magda Wimmer – Das Feuer hüten

 

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