Walgesang

 

Heimkehr der Meister

Immer, wenn sich auf einem neuen Stern oder Planeten neue Zivilisationen bilden, dann ist das ein beispielloses Experiment… und die Erfahrungen, die alle Beteiligten dabei machen können, sind von unschätzbarer Bedeutung. Immer gibt es dabei Unterstützung und Führung von den Planern eines solchen Vorhabens, genauso wie von Wesen und Völkern, die solche Erfahrungen bereits gemacht und dadurch eine nächste Ebene erreicht haben. Es ist ähnlich wie bei Eltern, die ihre Kinder in die unzähligen Facetten des Lebens einführen und dabei das Beste für sie tun und wollen. Sie haben bereits einen gewissen Überblick, sie kennen die Schönheiten und Herausforderungen des Lebens und sie lassen die Kinder damit experimentieren.

Offen bleibt aber stets, wie sich alles entfalten wird, welche Richtung die Kinder nehmen werden und was das Leben an Überraschungen bringen wird. Die Eltern werden planen, wo es notwendig ist und ansonsten einen Rahmen vorgeben, der die Kinder in ein optimales Lernfeld einführt und ihnen eine reiche Erfahrungswelt bietet. Alles andere werden die Kinder selber machen und sobald sie fähig sind, werden sie für sich selber entscheiden… bis sie schliesslich zu reifen und verantwortungsbewussten Erwachsenen geworden sind. Immer aber werden sie mit ihren Eltern auf verschiedene Weise verbunden bleiben.

Freilich kann dabei auch etwas schiefgehen, doch ist jede Art von Erfahrung für eine Seele wertvoll und aufgrund von karmischen Mustern mitunter auch notwendig. Deshalb ist hier auch alles stets gut, so wie es ist. Das läuft „im Kleinen“ so, genauso wie „im Grossen“. Wir blicken aus unserer Perspektive nun auf eine lange Erd- und Menschengeschichte zurück und wir sind gerade dabei, diese Schule zu verlassen, um als Meisterwesen in eine neue Ebene – die wir auch eine „neue Welt“ nennen können – einzutreten.

Steve Musial, Canada

Momentan haben wir hier noch die Meisterprüfung abzulegen und wie immer bei solchen „Initiationsriten“ können uns die Dinge dabei „bis an die Knochen“ gehen. Sie können uns Angst machen, uns in Grund und Boden erschüttern und uns in bestimmten Phasen dazu führen, dass wir aufgeben wollen. Das haben wir in den vergangenen beiden Jahren ganz intensiv erfahren.

Als die Welt damals „stürzte“, die Kontinente in den Meeren versanken und die Menschen überleben und dann neu beginnen mussten, haben bestimmte Wesen das bisherige Wissen übernommen, um sie über die Meere zu tragen, wann immer die Erde und die Menschen es brauchen würden. Ihr Gesang hat während des Abstiegs in die komplette Finsternis sowohl den ursprünglichen Schöpfungsplan für diesen Planeten, als auch sein reiches Wissen, das durch die Menschen und Völker hervorgebracht wurde, vollständig erhalten. Er hat die Ozeane in Schwingung versetzt, um die Kontinente zu halten… und auch uns dabei berührt, selbst wenn wir es immer weniger wahrnehmen konnten.

Jetzt tauchen wir aus der Finsternis auf und momentan schmerzt uns das blendende Licht. Noch mehr schmerzt uns jedoch, wie sehr und wie lange wir unsere ursprüngliche Kraft vernachlässigt und brachliegen liessen. Doch auch dabei haben wir wertvolle Erfahrungen gemacht. Der Gesang der Wale ist noch da, auch wenn diese alten Meister seit einer Weile schon in grossen Gruppen zurückkehren in ihre Sternenheimat…

Sie haben erkannt, dass wir langsam bereit werden, uns selber wieder an das alte Wissen zu erinnern und unsere schöpferischen Fähigkeiten dabei zu aktivieren. Wir können mit ihnen aber, genauso wie mit jenen Wesen, die uns in sichtbarer Form über lange Zeit hier geführt haben, jederzeit in Kontakt treten und sie um Begleitung bitten. Niemals werden sie ohne unsere Bitte eingreifen. Da wir bereits einen bestimmten Meistergrad erreicht haben, werden sie sich generell jedoch im Hintergrund halten und uns selber nach Lösungen suchen lassen.

Wir haben Zeit hier als „Ewigkeit“ erlebt, während solche Zeiträume für Beobachter von aussen oft nur ein Augenblick sind. Sie werden deshalb immer wieder versuchen, uns zu verstehen… Es gibt hier auch verschiedene Zeitlinien oder Zeitnischen, zu denen die Einen einen Zugang haben, während andere in keiner Weise ahnen, dass es sie überhaupt gibt. Aus diesem Grund schon können Erfahrungen so unterschiedlich sein, wie das Leben in parallelen Welten.

Dazu kommt noch unsere dimensionale und inter-dimensionale Herkunft, die so verschieden sein kann, wie ein jedes einzelne Menschenleben und die uns deshalb auch ganz unterschiedliche Erfahrungen machen lassen. Abgesehen davon können Zeitlinien und Erfahrungswelten manipuliert werden, je nach dem Bewusstseinsgrad der Beteiligten oder Betroffenen. Bewusstwerden heisst, dass wir lernen, wie wir dieses „Zeitrad“ verstehen und nutzen können. Viele Mystiker haben Möglichkeiten und „Techniken“ gefunden, die es erlauben, in ihm den Durchgang zu finden zu den Seelenwelten, in die wir gehören und die uns für immer mit jener göttlichen Urkraft verbinden, aus der in einem fort alles hervorströmt. Das Horchen auf den Gesang der Wale ist eine davon.

Die Veränderungen auf dem gesamten Planeten finden seit Beginn dieser inszenierten Pandemie in rasender Geschwindigkeit statt. Auch wenn uns vieles dabei allzu sehr an die vergangenen Diktaturen erinnern mag, so unterscheidet sich doch das gesamte Geschehen jetzt in wesentlichen Punkten. Das Eintauchen des Planeten und unseres Sonnensystems in einen Bereich von sehr hoher Schwingung hat alles wachgerüttelt, was in der Zeit der langen Finsternis starr und leblos geworden war und viele, unendlich viele, sind dabei in Bewegung gekommen. Mit der alten Gemütlichkeit ist es jetzt vorbei und es ist gut für uns. Völker und Menschen, die auf Wanderschaft sind und auf der Suche nach neuen Welten und Wegen, haben einen ganz anderen Bezug zum Leben. Es hält sie innerlich und äusserlich lebendig. Das ist das, das wir schon fast völlig verloren haben.

Für mich hat sich der Beginn der mitunter verstörenden Veränderungen damals auch an meiner Webseite gezeigt, denn sie wurde von innen her aufgebrochen und sowohl die Informationen als auch die Energie dort unterwandert und zerstört. Ich musste völlig neu beginnen und auch das Bisherige anders gestalten. So kam es, dass ich zwei Webseiten entwarf. Um den Webseitennamen zu behalten, waren dafür zwei Untertitel notwendig. Die Hauptseite trägt seither den Namen “Cassiopeia” (nur für mich sichtbar), während die Nebenseite, auf der die alten Beiträge in “konservierter Form” (pdf) stehen, Cepheus genannt wurde.

Erst später sollte mir klar werden, dass die Farbgebung auch den beiden Kammern entspricht, welche ich bereits beschrieben habe – jenen Plätzen nämlich, die uralte Kräfte in sich tragen und die in diesen Jahren zu öffnen waren. Eine davon befindet sich in Canada, die andere in Bolivien. Die eine ist von blau-silberner Natur und die andere von rot-goldener. Dort waren auch die Aufgabenbereiche der Gruppe um die “indianische Frau” und um den “Grossvater” zu Zeiten, als die Kontinente einst sanken und die Völker zu wandern begannen. Und ihre Sternenheimat ist Cassiopeia und Cepheus.

In diesen Monaten und Jahren erleben wir, wie das Reich der falschen Königsschlösser langsam zerbricht. Das ist mitunter recht unangenehm, weil von uns allen auch viel Herzblut in dieser Märchenwelt steckt. Langsam beginnen wir zu begreifen, was hinter den äusseren Kulissen tatsächlich geschehen ist und wiesehr von dort aus die Kraft der weisen Dreizehnten ausgegrenzt wurde. Dadurch konnte der gesamte Planet in einen tiefen Schlaf versetzt werden und er wurde deshalb immer wieder an den Abgrund herangeführt.

Jene Ebenen und Wesen aber, die aus der Kraft der Dreizehnten kommen, haben die Menschen auch weiterhin geführt und versucht, sie über ihren Walgesang aufzuwecken und in ihnen die Erinnerung an die wahren Grundlagen des Lebens zu erhalten. Sie haben die Menschen immer wieder berührt, damit sie aus dem Todesschlaf herausgehen. Den befreienden Schritt aber müssen sie selber machen.

Die Dornenhecken um die schlafenden Königsreiche öffnen sich jetzt, denn es ist die Zeit gekommen, da die Erde sich auf eine andere Stufe ihres Seins begibt. Die Menschen werden dabei entdecken, wiesehr sie selber die Prinzen und Prinzessinnen sind und dass sie deshalb aufgefordert sind, sich wieder ihres wahren Erbes zu erinnern. Sie werden jetzt lernen, den Fortbestand des Lebens hier als Meister zu garantieren und dafür Verantwortung zu übernehmen. Das diesbezügliche Szenario wirkt momentan noch dramatisch und mitunter auch sehr herausfordernd. Meisterschaft jedoch bedeutet, durch Prüfungen zu gehen, in denen wir beweisen, dass wir lebendig sind und dass wir die Grundlagen des Lebens auf dem Planeten und im Universum kennen und umsetzen.

Das Universum ist unendlich und unbegrenzt. Es besteht aus zahllosen Universen und Welten, die auf „unsichtbare“ Weise miteinander verbunden sind – auch dann, wenn sie sich als komplette Gegensätze darstellen, wie wir es auf unserem Planeten momentan erleben. Da liegen die gegensätzlichsten Kräfte im Kampf miteinander. In Bereichen einer so dichten und niedrigen Schwingung ist das allerdings ganz normal und es sind immer die Beteiligten, die sich entscheiden, in welche Richtung sie gehen wollen. Wir Menschen müssen deshalb jetzt diese Entscheidung treffen. Und wir haben erlebt, wie sich dabei in sehr kurzer Zeit „die Welten“ geteilt haben.

In unseren Zellen schwingt das Wasser im Einklang mit den Gewässern der Ozeane. Die irdischen Ozeane wiederum sind verbunden mit dem unendlichen Ozean des Gesamt-Universums. Im Boot unseres Bewusstseins können wir diese Gewässer befahren und dabei in die unterschiedlichsten Welten gelangen. Über lange Zeit waren wir jedoch in der Dichte der Materie gefangen und unfähig, ein solches Boot zu steuern. Die Wale aus fernen Sternenwelten [1] sind deshalb einst gekommen, um die Leichtigkeit des Seins aus einem hohen Bewusstsein heraus zu erhalten, bis die Menschheit fähig sein wird, selber ein solches Bewusstsein zu erlangen. Sie waren mit ihren Gesängen die Kachinas der grossen Gewässer der Erde…

Wir können nun selber wieder diesen Gesang hören und immer mehr wird er dabei zu unserem eigenen Gesang. Damit kann die Kraft der “dreizehnten Weisen” zurückkehren und das Feuer des vollen Lebens in uns entfachen. Dieses Feuer brennt zwischen den polaren Kräften und es ist daher unumgänglich, dass wir uns mit beiden Seiten versöhnen und sie immer wieder in uns vereinen – die helle und die dunkle, die männliche und die weibliche…

Die Menschheit hat nun die einmalige Chance, sich zu befreien aus ihrer alten Abhängigkeit und Unterdrückung, um auf diese Weise eine höhere Stufe ihres Seins zu erreichen. Sie wird deshalb in nächster Zeit tiefgehende Entscheidungen treffen und jeder einzelne Mensch ist dabei wichtig. Jeder davon wird seine eigene Welt gestalten, in welche Richtung auch immer sie dann weiterführt. Viele werden noch Erfahrungen brauchen, die andere längst schon hinter sich gelassen haben. Das ist einfach so in Welten von grosser materieller Dichte. Alle aber sind bewegt von den Wellen der Ozeane des Seins und Zeit ist eine Erfahrung im Raum.

Wir sind gerade dabei, auf unserem Planeten etwas zu gestalten, das einmalig ist… und die Augen unendlich Vieler im Universum der Universen sind auf uns gerichtet. Das sollte uns stolz machen und uns aufrichten in diesem letzten Kampf, den verzweifelt dunkle Mächte gegen uns auffahren. Sie glauben, ein Recht dazu zu haben, weil sie ihre Welt für die einzig Richtige halten und dabei alles ausgrenzen müssen, was anders ist. Und wir können ihnen folgen oder eben eine andere Richtung nehmen.

Menschen haben ein Herz, in dem immer die Glut des Lebens vorhanden ist, auch dann noch, wenn es weitgehend verschüttet ist. Damit verbunden ist ein Spürsinn für all das, was das Leben stört und ihm zuwider läuft. Und dieser Spürsinn ist gerade in dieser Zeit wieder aktiviert worden. Für die meisten ist das noch sehr verstörend und ihr begrenzter Verstand versucht sich dagegen zu stemmen. Es ist der Kampf, der in ihnen selber stattfindet, während sie ihn aussen herum beängstigend gespiegelt bekommen.

Alle anderen tun, was ihnen möglich ist, um die Glut in ihrem Herzen zu verstärken und viele spüren bereits das wärmende Feuer. Das ruft so viele unterstützende Kräfte ins Spiel, wie wir es kaum erahnen können. Noch weniger ahnen wir, wiesehr wir bereits unterwegs sind in die Heimat, aus der wir einst und immer wieder gekommen sind. Je intensiver das Feuer in unseren Herzen brennt, desto umfassender wird unser Bewusstsein und es geschieht dabei wie von selber, dass wir in den Gesang der Meister in den Ozeanen des Seins einstimmen. Auf diese Weise gehen wir weiter und wir werden neue Ebenen der Meisterschaft und des inneren Königtums entdecken… und anderen dabei den Weg leuchten!

 

Übersetzung:

Ich kehre heim in mein Land
und gehe zurück zum Meer,
denn ich trage jetzt mein Licht,
damit wir den Weg wieder sehen.

 

Copyright: Magda Wimmer – Das Feuer hüten

[1] Cassiopeia und andere

 

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